Vogtlandklasse: Spitzenduo vor Heimaufgaben

Während die Erlbacher Fußballer Grünbach-Falkenstein erwarten, geht Jößnitz als Favorit gegen Reumtengrün aufs Feld.

Plauen/Auerbach.

In der Fußball-Vogtlandklasse ist nur noch der BC Erlbach ungeschlagen. Der spürt jedoch schon den heißen Atem der nur einen Punkt weniger aufweisenden Jößnitzer. Das Spitzenduo steht am 12. Spieltag vor Heimaufgaben. Während der BC den Remisspezialisten Grünbach/Falkenstein erwartet, ist Jößnitz gegen Reumtengrün klarer Favorit. Ob Verfolger Weischlitz das Zeug für mehr hat, wird sich an den kommenden beiden Spieltagen zeigen, wenn es erst zum Dritten nach Adorf geht und dann Jößnitz kommt. Am Tabellenende könnte schon eine kleine Vorentscheidung fallen. Dann, wenn der Träger der Roten Laterne Reichenbacher FC beim Vorletzten SV Coschütz leer ausgeht.

Samstag, 14 Uhr:

BC Erlbach - SpVgg Grünbach-Falkenstein. Dreimal in Folge spielte Erlbach zu Hause 1:1 (gegen Adorf, Jößnitz und Oelsnitz II). Passiert das erneut, wäre Jößnitz mit einem Sieg gegen Reumtengrün vorbeigezogen. Wirklich schlecht ist die Auswärtsbilanz des Gegners nicht. Grünbach/Falkenstein verlor erst eines seiner fünf Spiele auf fremdem Platz. Keiner ist so spezialisiert auf halbe Sachen wir die Spielvereinigung. Sechs Unentschieden stehen schon zu Buche. Mit erst acht beziehungsweise neun Gegentreffern stellen beide Teams die besten Defensivreihen. Da klingt es fast unglaubwürdig, dass in der letzten Saison an selber Stelle der BC Erlbach mit 5:4 gewann.

SpVgg Neumark - SV Merkur Oelsnitz II. Trotz seiner ersten Saisonniederlage (0:2 gegen Jößnitz) blickt Neumark auf eine ansprechende Hinrunde zurück. Dieser Eindruck soll bis zur Winterpause bestätigt werden. Gegen den Aufsteiger, der noch nie in Neumark gastierte, will Neumark sofort wieder zurück in die Erfolgsspur. In der Vorwoche blieb sie erstmals seit dem 9. April zu Hause ohne Torjubel. Merkur hat mit seinem 1:1 in Erlbach neues Selbstvertrauen getankt und hofft, dass die Durststrecke (nur ein Dreier aus den letzten acht Spielen) bald ein Ende findet.

SG Jößnitz - VfL Reumten-grün. Vor dieser Partie des Zweiten gegen den Drittletzten herrschen klare Verhältnisse. Jößnitz ist in den letzten Wochen nicht aufzuhalten und peilt die Spitzenposition an. Zuletzt stand gleich drei Mal in Folge hinten die Null. Demgegenüber strampelt der VfL mit beiden Beinen gegen den Rutsch auf einen Abstiegsplatz. Sein Zwischenhoch (zwei Siege, drei Remis) beendeten in der Vorwoche die Adorfer. Weil der VfL zuvor nichts auf die Habenseite brachte, fand er damit keinen Anschluss ans gesicherte Mittelfeld. Vor allem in der Offensive klemmt es - nur neun Treffer.

VFC Adorf - FSV Bau Weischlitz. Verteidigt der VFC gegen die Mannschaft der Stunde seinen 3. Platz oder meldet Weischlitz Ansprüche nach oben an? Weischlitz gewann sechs seiner letzten sieben Spiele. Adorf gehört zum Lieblingsgegner in der Spielklasse. Gegen sie verlor der FSV in zehn Vergleichen nur ein einziges Mal.

SG Kürbitz - Concordia Plauen. Seine jüngsten beiden Heimniederlagen bügelte Kürbitz in der Fremde aus, holte dort einen Sieg (Stahlbau) und zwei Unentschieden (Oelsnitz II, Reumtengrün) . Anders die Plauener, die sich nach den Heimsiegen gegen die Schlusslichter etwas Luft nach unten verschaffen konnte. Wer gewinnt, der findet Anschluss zur gesicherten Zone.

SV Coschütz - Reichenbacher FC II. Beide stehen mit dem Rücken zur Wand. Coschütz verlor fünf Mal in Folge, während der RFC seine Pleitenserie von sechs Begegnungen in der Vorwoche mit dem Remis gegen Grünbach/Falkenstein stoppen konnte. Die Hausherren stellen die Wackelabwehr der Liga, kassierten schon 33 Gegentreffer.

Sonntag, 14 Uhr:

SpVgg Heinsdorfergrund - Stahlbau Plauen. So langsam zehrt die lange Sieglosserie (acht Spiele) am Nervenkostüm des gastgebenden Neulings. Keiner wartet länger auf einen Dreier. Die Männer vom Lindentempel sind dennoch gewarnt. In der Vorwoche nahm ihnen schon ein Aufsteiger (Kürbitz 1:2) die Punkte ab. Zuvor hatte Stahlbau immerhin dreimal hintereinander gewonnen.

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