Von Torjägern, Dauerbrennern und Sündern des VfB Auerbach

Der Fußball-Regionalligist hat sich nach einer Hinrunde mit viel Auf und Ab als Tabellenzehnter in die Winterpause verabschiedet. Eine Zwischenbilanz von A bis Z.

A wie Auswärtsspiele: Drei seiner sechs Saisonsiege gelangen dem VfB auf des Gegners Platz: in Rathenow, Meuselwitz und zuletzt beim BFC Dynamo. Mit elf Punkten aus zehn Spielen liegt Auerbach in der Auswärtstabelle auf Platz 8.

B wie beste Serie: Vom 8. bis zum 10. Spieltag blieb die Mannschaft unbesiegt und holte mit dem 1:0 gegen Lok Leipzig, dem 2:1 in Rathenow und dem 1:1 gegen Nordhausen sieben Punkte am Stück.

C wie Chancenverwertung: Die war insgesamt mangelhaft. Mit Marcel Schlosser (7 Tore), Marc-Philipp Zimmermann (4), Danny Wild, Thomas Stock (je 2) sowie Florian Mielke, Sebastian Schmidt, Vaclav Heger, Marcin Sieber und Alexander Mattern (je 1) trafen neun VfB-Kicker.

D wie Dauerbrenner: Neben Torhüter Stefan Schmidt standen Vaclav Heger und Amer Kadric in allen 18 Punktspielen komplett auf dem Platz. Nur ganze zehn Minuten hat Philipp Müller verpasst.

E wie Eigentore: Abwehrspieler Marcin Sieber traf in Rathenow unglücklich ins eigene Tor. Für Auerbach erzielte beim 1:4 daheim gegen den BFC ein Berliner das Ehrentor.

F wie Fairplay: Mit 37 Verwarnungen und einer Ampelkarte liegt der VfB auf Platz 4 der Fairplay-Tabelle. Erster ist Babelsberg (33 gelbe Karten/1 gelb-rote/0 rote), das Schlusslicht heißt Neugersdorf (48/1/3).

G wie gesperrt: Bisher hat es erst zwei Auerbacher getroffen. Marcin Sieber setzte ein Spiel nach seiner Ampelkarte in Bautzen aus, Thomas Stock fehlte in Fürstenwalde nach seiner fünften gelben Karte.

H wie Heimbilanz: Die ist mit je drei Siegen und Niederlagen sowie zwei Unentschieden ausgeglichen. Platz 15 in der Heimtabelle erklärt sich auch daraus, dass der VfB als einziger erst achtmal daheim kickte.

I wie Interesse: Zu den bisherigen 18 Punktspielen des VfB kamen insgesamt 18.246 Zuschauer. Die größten Kulissen gab es in Chemnitz mit 5489 und in Erfurt mit 4616 Fans.

J wie Jubiläum: Das Heimspiel gegen Lok Leipzig im September war das 200. Spiel des VfB in der Regionalliga Nordost. Das Siegtor beim 1:0 erzielte Danny Wild.

K wie Klatsche: Das 0:5 beim SV Babelsberg war die höchste Saisonniederlage. Dagegen hat sich die Mannschaft beim 1:2 in Chemnitz teuer verkauft.

L wie Langeweile: Kam nur in den seltensten Fällen auf. Das einzige 0:0 der Auerbacher in der Hinrunde war das in Erfurt und ein schöner Erfolg.

M wie Mutmacher: Das 3:0 beim BFC Dynamo im letzten Spiel vor der Winterpause war wichtig für die Moral und für die Jungs zugleich der bisher höchste Saisonsieg.

N wie Niederlagenserie: Drei Spiele ohne eigenen Punktgewinn ließ Auerbach nur einmal zu. Das war vom 5. bis 7. Spieltag mit dem 1:2 in Chemnitz, dem 2:3 gegen den Berliner AK und dem 0:1 in Bautzen.

O wie Offensive: Mit 21 geschossenen Toren liegt Auerbach in dieser Wertung auf Platz 13. Chemnitz hat schon 50-mal getroffen. Den Minuswert hat Bautzen (13) inne.

P wie Personal: Der VfB hat bislang 20 Spieler eingesetzt. Mit weniger kam kein Team aus. Die meisten bot Hertha BSC II (35) auf. Dahinter folgt Viktoria Berlin (25).

Q wie Quote: Mit 22 Punkten aus 18 Spielen liegt die Elf von Trainer Sven Köhler rechnerisch im Plan. 1,22 Punkte pro Spiel haben in den vergangenen fünf Jahren stets zum Klassenerhalt gereicht.

R wie Rekordkulisse: 910 Zuschauer gegen Lok Leipzig waren bisher der beste Heimbesuch in der Liga. Auerbach hofft, in der Rückrunde gegen Chemnitz und Erfurt die 1000-er Marke zu knacken.

S wie Spannung: Die Auerbacher Fans bekamen viele enge Spiele zu sehen. Sieben VfB-Partien endeten mit nur einem Tor Unterschied (drei Siege/vier Niederlagen).

T wie Torjäger: VfB-Kapitän Marcel Schlosser liegt mit sieben Treffern auf Platz 10. Angeführt wird die Torschützenliste von Dejan Bozic, Daniel Frahn (beide Chemnitz) und Tom Nattermann (Babelsberg/alle 15).

U wie unentschieden: Vier Punkteteilungen stehen für die in der Vorsaison noch als Remisspezialisten geltenden Auerbacher bislang zu Buche. Vier Teams brachten es schon auf sechs Unentschieden.

V wie Vorletzter: Der 17. Platz nach dem 12. Spieltag war die schlechteste Platzierung in der Hinrunde. Topwert war Platz 9 nach dem 14. und 15. sowie nach dem 18. Spieltag.

W wie wenig: Zum Auswärtsspiel bei der VSG Altglienicke (1:1) kamen gerade mal 112 Zuschauer ins Berliner Jahn-Stadion. Sie sahen den VfB-Ausgleich durch Vaclav Heger.

X wie x-mal: Gefühlt alle drei Spiele hat es Marcel Schlosser mit seinen Toren in die Auswahl zum "Volltreffer der Woche" geschafft. Mit einem 25-m-Schuss gegen den Berliner AK gewann er einmal das MDR-Votum.

Y wie Youngster: Hans Christian Miertschink (5 Einsätze/61 Minuten), Arlind Shoshi (5/55) und Tim Hoffmann (26/2) kamen noch nicht über Kurzeinsätze hinaus.

Z wie zu null: Auerbach blieb bis zur Winterpause fünfmal ohne Gegentor. Mit 27 Gegentreffern liegt man genau in der Mitte zwischen Spitzenreiter Chemnitz (15) und dem ZFC Meuselwitz (39).

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