VSV bejubelt wichtigen Heimsieg

Die Heimspiele der Regionalliga-Volleyballer des VSV Oelsnitz sind derzeit Spektakel. Nach dem 3:2 gegen Delitzsch zum Auftakt haben die Vogtländer am Samstag auch den USV TU Dresden mit demselben Resultat nach Hause geschickt.

Oelsnitz.

In einem spannenden Fünf-Satz-Spiel haben die Volleyballer des VSV Oelsnitz am Samstagabend den USV TU Dresden niedergerungen. Die Vogtländer entschieden die ersten beiden Sätze jeweils 25:10 für sich, die Dresdener glichen aber nach zwei Satzerfolgen (25:17, 25:22) aus. Im Tiebreak behielten die Oelsnitz die Nerven und siegten 15:12. Mit neun Punkten aus fünf Spielen stehen sie derzeit auf dem siebenten Tabellenplatz, die Dresdener sind mit zehn Punkten aus sechs Spielen Fünfter. Am Samstag tritt der VSV beim VC Gotha an, der von seinen bisherigen fünf Spielen nur eines gewinnen konnte.

Vor 100 Zuschauern - mehr durften coronabedingt nicht in die Sporthalle Oelsnitz - gerieten die Hausherren zunächst in Rückstand, erarbeiteten sich aber nach einigen Umstellungen einen knappen Vorsprung. Den konnte der VSV gegen Ende des Durchgangs etwas ausbauen. Er brachte den ersten Satz 25:20 nach Hause.

Im zweiten Abschnitt lief es ähnlich gut, Oelsnitz lag sogar durchweg vorn. Dresden kam beim Stand von 21:20 kurzzeitig auf einen Zähler heran, doch der VSV ließ nicht mehr zu. Nach einem erfolgreichen Block von Julian Schubert hieß es erneut 25:20 für die Einheimischen und 2:0 nach Sätzen.

Doch plötzlich lief nichts mehr bei den Oelsnitzern. "Da haben wir wohl gedacht, es geht einfach so weiter und wir brauchen nicht mehr viel machen", sagte VSV-Trainer Alexander Krug. "Da hat der Gegner nicht nur gut auf unsere Umstellungen reagiert, sondern wir haben ihn auch ins Spiel gebracht." Lediglich bis zum 4:4 hielt der VSV im dritten Satz mit, dann erarbeiteten sich die Landeshauptstädter einen Vorsprung, der zwischen fünf und sieben Zähler betrug. Nach einem umstrittenen Punkt, den die Schiedsrichter zum 14:21 an die Gäste gaben, war beim VSV die Luft raus. Mit einem 25:17 stellte Dresden den Anschluss her. Und die Volleyballer des Studentenvereins machten im vierten Satz so weiter, Oelsnitz agierte zu unkonzentriert und überhastet. Diesmal waren es die Gäste, die durchweg führten. Mehr als auf zwei Zähler kamen die Oelsnitzer nicht heran, die Dresdener gewannen 25:22.

Im folgenden Tiebreak waren beim VSV Konzentration und Wille wieder da. 5:2 lag Oelsnitz vorn, auch der Ausgleich zum 8:8 brachte die Hausherren nicht aus dem Konzept. Wieder zogen die Vogtländer an und hatten beim 14:12 Matchball. Dass ausgerechnet mit dem nun für den USV aktiven Benjamin Hoffmann ein zu Drittligazeiten für Oelsnitz spielender Dresdener seine Aufgabe zur Spielentscheidung ins Aus schlug, war die Krönung des Abends für die VSV-Fans.

"Zwischendurch war bei uns wieder mal der Schlendrian eingezogen", so VSV-Trainer Krug. "Mit dem Tiebreak hat die Mannschaft aber einiges wieder gutgemacht und zumindest zwei Zähler aufs Konto gebucht."

Oelsnitz: Becher, Meinhold, Singer, Claus, Böhm, Sehr, Hanitzsch, Neuber, Schubert, Kübsch, Krug, Masur, Wagner.

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