VSV wie Phönix aus der Asche

Die Volleyballteams des FSV Reichenbach und Eintracht Reichenbach haben mit Heimspieltagen das Kalenderjahr beendet. Spannend wird die Rückrunde für beide.

Reichenbach.

Für die Volleyballerinnen des FSV Reichenbach bleibt jeder Punktgewinn in der Regionalliga ein hartes Stück Arbeit. Das ist am Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SWE Erfurt II deutlich geworden. Nach der 2:3-Niederlage gegen die bis dahin sieglosen Thüringerinnen wollte FSV-Chef Uwe Uschmann von einem Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt allerdings nichts wissen. "Es ist wieder ein Punkt mehr auf dem Konto und es bleibt dabei, dass drei, vier Mannschaften um den Klassenerhalt kämpfen", sagte er. In der Tat finden sich die Reichenbacher Wildcats nach dem Abschluss der Hinrunde als Tabellenneunter zwar auf einem Abstiegsplatz wieder. Doch der punktgleiche SSV Fortschritt Lichtenstein steht nur aufgrund des minimal besseren Satzverhältnisses vor dem FSV. Das verspricht eine spannende Rückrunde im neuen Jahr.

Gegen Erfurt II schien Reichenbach am Samstag beim 25:17-Erfolg im ersten Satz auf dem besten Weg zum fest angepeilten dritten Saisonsieg. Doch die Gäste schlugen in einem Spiel mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten zurück. Der zweite und dritte Satz gingen mit 25:15 und 25:18 an das Schlusslicht. Als Heike Clausing, die den beruflich verhinderten FSV-Trainer Frank Sommer vertrat, danach vor allem auf erfahrene Spielerinnen setzte, zahlte sich das beim 25:22-Satzgewinn aus. Den Schwung konnte die Mannschaft aber nur bedingt mit in den Tiebreak nehmen und gab diesen mit 10:15 ab. Insgesamt fehlte es vor allem an Durchschlagskraft am Netz.

Als Tabellenzweiter gehen die Volleyballer von Sachsenklasse-Aufsteiger VSV Eintracht Reichenbach in die Weihnachtspause, nachdem sie den Heimspieltag am Samstag mit einem 3:1-Sieg gegen den 1. VV Freiberg und einem 3:2-Erfolg gegen den SSV St. Egidien beendeten. Dabei wurden sie im ersten Satz von den Freibergern beim 16:25 "regelrecht abserviert", wie es Trainer Mario Walden formulierte. Der stellte danach etwas um, seine Mannschaft nahm den Kampf an und glich mit 25:22 aus. "Danach sind die Freiberger regelrecht eingebrochen", so Walden. 25:13 und 25:12 gingen die Sätze 2 und 3 an den VSV Eintracht.

Auch gegen St. Egidien holperte es bei den Vogtländern zu Beginn, zumal sich Max Kunert und Christian Schneider noch verletzten und ausfielen. Nach dem 19:25 im ersten Satz sah sich der Trainer gezwungen, drei neue Spieler zu bringen, was sich jedoch positiv auswirkte. Mit 25:22 und 25:20 drehte der VSV das Spiel, hatte im vierten Satz beim 24:22 erstmals Matchball. Doch das Team zeigte Nerven und verlor noch 24:26. Als im Tiebreak beim Stand von 4:8 die Seiten gewechselt wurden, schienen die Felle davonzuschwimmen. "Doch die Mannschaft legte, angefeuert von unseren Fans, noch eine Schippe drauf und kam wie Phoenix aus der Asche", schwärmt Mario Walden. 15:12 hieß es am Ende für die Reichenbacher. "Der agile Jan Lucker wurde mit seiner Kaltschnäuzigkeit dabei zu einem der entscheidenden Spieler", lobte der Trainer.

Platz 2 ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt für den Aufsteiger mehr, als er zu hoffen wagte. Der pausiert jetzt erst einmal bis zum 18. Januar, wenn es zum Tabellenschlusslicht Textima Chemnitz Süd geht. Völlig ohne Volleyball vergehen die Feiertage allerdings nicht. Am 27. Dezember, 13 Uhr lädt der VSV Eintracht alle Volleyball-Liebhaber der Region zum Abspeckturnier in die Sporthalle an der Cunsdorfer Straße ein.

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