Wasserball-Saison soll Mitte November beginnen

Auf die Mischung aus Erfahrung und Jugend setzt der SVV Plauen künftig in seinem Männerteam. In der 2. Liga Ost warten zwei neue Gegner auf die Mannschaft.

Plauen.

Mitte November und damit nur wenig später als üblich soll es für die Wasserballer des SVV Plauen wieder ernst werden in der 2. Liga Ost. Bei den Vogtländern macht sich die Vorfreude auf die Punktspiele auch bei der Trainingsbeteiligung bemerkbar. "Solange kein konkretes Ziel da war, hielt sich der Enthusiasmus bei den meisten Spielern schon in Grenzen. Das ist jetzt anders", sagt Wasserballwart Steven Fischer. Neben den bekannten Mannschaften warten mit Erfurt und dem Team aus Berlin-Stieglitz auch zwei neue Gegner auf die Plauener.

Nachdem sich der SVV 2019 freiwillig aus der Bundesliga zurückzog, dominierte die Mannschaft in der Vorsaison die 2. Liga Ost. In 14 Spielen standen 14 Siege und ein Torverhältnis von 251:82 zu Buche. Eine mögliche Teilnahme am Aufstiegsturnier zur B-Gruppe der Bundesliga hatte der Verein vor dem coronabedingten Saisonabbruch trotzdem ausgeschlossen, weil nur ein Teil der Spieler die höheren Anforderungen im Training mitgehen wollte. Ob das auch für die Zukunft gilt, will die Mannschaft bis zur offiziellen Teamvorstellung im Sponsorenkreis Anfang November intern klären.

Personell wird sich beim SVV einiges verändern. "Wir ziehen den Jahrgang 2004 schon mit zu den Männern hoch, da wir nicht für die Deutsche Meisterschaft in der Jugend gemeldet haben. Da wären vor allen Spielen Coronatests notwendig, das können wir nicht stemmen", erklärt Steven Fischer. Zudem treten erfahrene Spieler wie Alexander Kaminke und Jan Hähnl künftig aufgrund familiärer und beruflicher Verpflichtungen kürzer.

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