Weißwasser soll nicht das Ende sein

Bereits zwei höherklassige Teams besiegten die Fußballer vom SC Syrau im Sachsenpokal. Morgen kommt in der dritten Runde der starke Landesklassenaufsteiger VfB Weißwasser ins Waldstadion.

Syrau.

Souverän zog der vogtländische Kreispokalsieger SC Syrau in die dritte Runde des Sachsenpokals ein. In der ersten Runde besiegte man den VfB Annaberg aus der Landesklasse West mit 5:0, eine Runde später schickte man die SG Crostwitz aus der Landesklasse Ost mit 5:1 nach Hause. Morgen, 14 Uhr ist wieder ein Landesklassenvertreter aus dem Osten des Freistaates im Syrauer Waldstadion zu Gast. Mit dem VfB Weißwasser kommt ein starker Aufsteiger aus der Kreisoberliga 250 Kilometer ins Vogtland gefahren.

Der SC Syrau hat im Ligaalltag noch nicht so wirklich Fahrt aufgenommen. Nach sechs Spieltagen steht der SC mit acht Punkten auf dem achten Tabellenplatz und hinkt seinen Erwartungen hinterher. Anders sieht es beim Konkurrenten aus Weißwasser aus. Die Elf startete mit vier Siegen und einem Unentschieden in ihre Landesklassensaison, verlor jedoch am vergangenen Wochenende nach einer 2:0-Führung noch 2:3 gegen die SG Weixdorf. Für den VfB war das die erste Niederlage nach 38 ungeschlagenen Spielen in Folge.

"Auch wenn wir mittlerweile gewohnt schlecht in die Saison gestartet sind, schaffen wir es doch immer wieder auf den Punkt zu den entscheidenden Spielen topmotiviert und erfolgshungrig zu sein", sagt der Syrauer Trainer Chris Begerock vor dem Spiel. Mit dem Einzug in die dritte Runde des Sachsenpokals hat die Mannschaft und der gesamte Verein ordentlich Selbstvertrauen getankt und möchte nun den nächsten Schritt gehen. "Wir werden mit einer breiten Brust in das Spiel gehen, schließlich haben wir schon zwei Gegner aus der Landesklasse aus dem Weg geräumt", so Begerock.

Die Vorfreude auf das Pokalspiel ist in Syrau groß. "Wir freuen uns auf die Herausforderung. Weißwasser scheint auf alle Fälle ein starker Gegner zu sein, wenn man sich den Saisonverlauf anschaut. Aber wenn jeder im Team an sein Maximum geht und wir eine geschlossene Mannschaftsleistung auf den Platz bekommen, können wir die Syrauer Erfolgsgeschichte noch etwas weiterschreiben", zeigt sich der Trainer betont kämpferisch.

Besonders aufpassen müssen die Syrauer auf die offensiven Stärken der Gäste. In den ersten sechs Spielen haben sie 23-mal getroffen. Im Aufstiegsjahr blieben sie ohne Niederlage und erzielten 118 Treffer. Davon schoss allein Axel Buder 44 Tore und Stefan Beil 34, der auch in dieser Saison schon siebenmal traf.


Vier weitere Vogtland-Teams im Sachsenpokal am Ball

Beim VFC Plauen startet heute bereits der Kampf um die Achtelfinalplätze im Sachsenpokal. Der Oberligist bekommt es 18.30 Uhr zu Hause mit dem Regionalligisten FSV Budissa Bautzen zu tun. Der am höchsten spielende vogtländische Verein VfB Auerbach ist am Sonntag, 14 Uhr, beim Landesligisten FSV Neusalza-Spremberg gefordert.

Die beiden Landesklassisten aus dem Vogtland, Merkur Oelsnitz und Reichenbacher FC, kämpfen am Sonntag jeweils 14 Uhr zu Hause ums Weiterkommen. Einen harten Brocken haben die Oelsnitzer vor der Brust, bei denen der Oberligist FC Eilenburg gastiert. Der Reichenbacher FC bekommt es mit dem Landesklassisten FV Dresden Laubegast zu tun.

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