Zwei Vogtländer gewinnen Jubiläumslauf

Bei der 50. Auflage des Göltzschtal-Marathons herrschte Kaiserwetter. So viele Läufer wie in diesem Jahr kamen noch nie über die Ziellinie.

Lengenfeld.

Besser hätte der 50. Göltzschtal-Marathon wohl nicht laufen können: mit 658 Finishern bei der Gesamtveranstaltung über alle Strecken hat es einen neuen Rekord gegeben, Petrus hat für optimales Wetter gesorgt und über die Marathon-Distanz haben mit Annett Große vom VfB Lengenfeld und dem Klingenthaler Holger Zander, der für den Läuferbund Schwarzenberg startet, zwei Vogtländer gewonnen. Start und Ziel lagen nach der Sanierung erstmalig wieder im Stadion und es ging wie gewohnt auf den Radweg in Richtung Mylau. Den Startschuss zum Marathon gab Wolfgang Buchwald, der Begründer des Göltzschtal-Marathons.

Gesamtleiter Reiner Milek vom VfB Lengenfeld sagt: "Es war das absolute Jubiläumswetter. Von den Aktiven her war die gesamte Spannbreite an Altersklassen dabei. Der jüngste Teilnehmer war fünf Jahre und der älteste 82 Jahre." Der strahlende Sieger Holger Zander hat den langen Kanten in 2:47:41 Stunden absolviert und hatte damit über elf Minuten Vorsprung auf den Gesamtzweiten Micha Bähr vom SV Blau-Weiß Bürgel, der nach 2:58:12 Stunden ins Ziel kam. Der Dritte war Michael Könner vom "21run.com"- Triathlonteam in 2:58:28 Stunden. "Es war in Ordnung, was ich an Leitung abrufen konnte. Ich wollte einen zügigen Trainingslauf gestalten und das ist mir gelungen. Bis Kilometer 30 bin ich locker geblieben und zum Schluss konnte ich dann sogar noch etwas draufsetzen", sagt Zander über sein Rennen beim Göltzschtalmarathon und freut sich über den vierten Sieg. Als nächstes steht in drei Wochen der Zittauer Gebirgslauf über 35 Kilometer an. Die Siegerin der Frauen, Annett Große (3:46:07) sagt: "Sonst bin ich immer Halbmarathon gelaufen und jetzt war es der erste Marathon in Lengenfeld. Es war schon anstrengend. Die Strecke sieht so aus, aber sie ist nicht flach. Es geht bis Mylau bergab und nach der Wende bergauf. Der Anstieg ist spürbar."

Zweite Plätze in der Altersklasse gab es aus vogtländischer Sicht bei den Männern durch Sandro Rink, LG Vogtland (Männer 35-39) und Sven Barthel, LATV Plauen (Männer 40-44). Auch Jens Walther vom LAV Reichenbach hat die Marathon-Distanz in Angriff genommen und ist in der Altersklasse 45 bis 49 Vierter geworden. Der Reichenbacher ist zufrieden: "Es ist ganz gut gelaufen. Was die Konkurrenz angeht, sind meist dieselben Sportler am Start. Da weiß man, was einen erwartet."

Bei den Frauen siegte Romy Müller aus Bergen in der Altersklasse 40 bis 44 (4:04:17). Beim Halbmarathon gab es aus vogtländischer Sicht einen Dreifach-Erfolg. In der Gesamtwertung der Frauen ist Carolin Schmidt vom SV Grünbach auf Platz eins gelaufen (1:32:37) vor Anja Jakob vom VSC Klingenthal (1:34:05) und Susan Weigert vom VfB Lengenfeld (1:34:58). "Dass ich den Lauf gewinne, hätte ich nicht gedacht", sagt Schmidt. Die 26-jährige strahlt: "Die Bedingungen waren perfekt und was die Konkurrenz angeht, ist es immer spannend mit Anja und Susann, weil wir auf gleichem Niveau laufen." Bei den Männern hat Philipp Dressel-Putz die beste Zeit aus vogtländischer Sicht beim Halbmarathon. Der Sportler vom LATV Plauen ist in 1:17:39 Stunde Gesamtvierter geworden.

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