AC gewinnt Spitzenkampf

Die Landesliga-Ringer des AC 1897 Werdau haben den Spitzenkampf beim RV Thalheim II mit 17:13 gewonnen und sind nun ungeschlagen Tabellenerster.

Thalheim.

Wohl nichts für schwache Nerven war das Gastspiel der Werdauer Landesliga-Ringer in Thalheim, auch wenn Mannschaftsleiter Jürgen Klimke nach dem Spitzenkampf der bisherigen Tabellennachbarn von "erwarteten Punkten" sprach.

Vor den letzten beiden Kämpfen lagen die Gastgeber aus dem Erzgebirge noch in Führung und sahen im Kampf Saeed Moradtalab gegen Leon Raab in der Gewichtsklasse bis 80Kilogramm schon wie der klare Sieger aus. Doch der 17-jährige Werdauer legte seinen Gegner 58 Sekunden nach Beginn der zweiten Runde auf die Schulter. "Das spricht für die Moral von Leon, der bereits mit 4:14 Punkten hinten lag", betonte Jürgen Klimke, der in Thalheim zum ersten Mal wieder Adrian Nötzold in der Klasse bis 75 Kilogramm einsetzen konnte. Der Routinier musste verletzungsbedingt lange Zeit pausieren und beendete sein Comeback mit einem Punktsieg gegen den favorisierten Thalheimer Lucas Kahnt. "Adrian ist noch nicht wieder ganz fit, aber ich kann für den Rest der Saison mit ihm planen", meinte der Mannschaftsleiter.

Die erwarteten Siege für die Werdauer holten erneut Dominik Klann (130 kg), Mark Lenser (57 kg) und der Tscheche Vojtech Kukla (98 kg), die bisher alle vier Kämpfe der Saison gewonnen haben. Für Mark Lenser waren die vier Punkte gegen Valentin Heinert bereits nach dem Wiegen in trockenen Tüchern. Aber auch auf der Matte hätte es für den Werdauer einen klaren Punktsieg gegeben. Erstmals nach Punkten verloren hatte zum Auftakt des Kampfabends Raffael Kaufmann (54 kg), der als Klassik-Spezialist gegen den Freistiler Julian Rößler das Nachsehen hatte. "Eher nicht eingeplant war, dass Andy Klein in seinem Kampf vier Zähler abgegeben hat", meinte Jürgen Klimke, der inzwischen auf den nächsten Auswärtskampf seiner Riege am Feiertag schielt.

Am Mittwoch müssen die Werdauer als Spitzenreiter zum Regionalliga-Absteiger WKG Pausa/Plauen II nach Weischlitz, wo dem AC Vojtech Kukla fehlen wird. "In Tschechien ist der Mittwoch ein normaler Arbeitstag, sodass mir der 98-Kilo-Mann nicht zur Verfügung steht", sagte Klimke. Über seine Überlegungen, wie er den Routinier ersetzen will, wollte er allerdings nicht laut nachdenken.

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