Auf der Suche nach Kreativität

Die Landesklasse-Teams aus Glauchau, Meerane und Oberlungwitz treten am Wochenende allesamt auswärts an. Doch auch Lichtensteins Fußballer müssen womöglich noch auf ihren Heimvorteil verzichten.

Lichtenstein/Glauchau.

Es ist ein großer Gegner, der am Sonntag auf die Landesklasse Fußballer der SSV Fortschritt Lichtenstein wartet. Mit dem FSV Motor Marienberg soll der aktuelle Spitzenreiter (37 Punkte) ins Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion kommen. Doch ob die Lichtensteiner ihr Heimspiel tatsächlich auf den eigenen Rasen austragen, steht noch nicht fest. "Am Mittwoch stand der Platz unter Wasser", erklärt SSV-Trainer Mirko Ullmann. Die Chancen, dass das Feld am Sonntag bespielbar ist, stehen bei 50:50. "Ansonsten müssen wir ausweichen", sagt der Übungsleiter.

Dabei käme den Lichtensteinern (9. Platz/25 Punkte) am Sonntag ab 15 Uhr jede Hilfe recht. Ulmann erwartet ein "brutal schweres Spiel" - bei dem er auf mindestens fünf Spieler verzichten muss. "Wir werden uns aber einen Plan zurecht legen. Auch das Hinspiel (4:1 für Marienberg/d. Red.) haben wir lange Zeit ausgeglichen gestaltet", so Ullmann.

Von einem Lichtensteiner Sieg würde auch der VfB Empor Glauchau (2./37) profitieren. Nach der 0:1-Niederlage gegen Oelsnitz vom vergangenen Wochenende büßten die Glauchauer die Tabellenführung ein. "Wir haben die Niederlage kritisch ausgewertet", sagt Trainer Lutz Wienhold. Wie auch in den beiden Rückrundenspielen zuvor habe die Defensive stabil gestanden. "Nach vorne müssen wir kreativer sein und mehr investieren", so Wienhold. Dies sei auch am Sonntag ab 15 Uhr beim ESV Lok Zwickau notwendig. Wienhold erwartet einen defensiv kompakten und hoch motivierten Gegner: "Nach der 1:7-Niederlage in Marienberg wollen sie auch etwas wiedergutmachen."

Diese Einstellung braucht Concordia Schneeberg (5./33), der kommende Gegner des Meeraner SV (8./26), am Samstag ab 15 Uhr nicht an den Tag legen. In die Rückrunde startete das Team mit drei Siegen. "Aber wir sind ja auch ganz gut gestartet und müssen uns nicht verstecken", sagt MSV-Trainer Julius Michel vor dem Auswärtsspiel seines Teams. Die Meeraner gewannen ihre beiden Spiele nach der Winterpause. Die Partie bei Schlusslicht Klaffenbach wurde witterungsbedingt abgesagt und soll am 29. März nachgeholt werden. Am Samstag kann Michel nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben den langzeitverletzten Felix Petzold und Anton Schnabel wird wohl nur Eric-Enzo Maschek berufsbedingt fehlen.

In Klaffenbach tritt am Sonntag der Oberlungwitzer SV (10./24) an. OSV-Trainer Frank Wüstner bereitet die Personalsituation in der Abwehr Kopfzerbrechen. Mit Kapitän Andreas Rottluff und Nick Reinhold fallen die etatmäßigen Innenverteidiger verletzt aus, weitere Spieler sind fraglich. "Für Klaffenbach ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel, die haben nichts mehr zu verlieren", warnt Wüstner, will aber dennoch unbedingt gewinnen. (mit mpf)


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