Auf Sandboden Punkte liegengelassen

2018 war für Motocrosser Lukas Fiedler ein besonderes Jahr. Er fuhr seine zwölf Rennen in einer höheren Klasse.

Waldsachsen.

Motocrosser Lukas Fiedler aus dem Meeraner Ortsteil Waldsachsen hat seine Maschine abgestellt, die Saison 2018 ist Gesichte. Insgesamt zwölf Rennen ist er, betreut von Vater Jörg Fiedler, in zwei Meisterschaftsserien gefahren, in der deutschen Meisterschaft und im international besetzten ADAC-Juniorcup, jeweils Klasse bis 125 Kubikzentimeter (ccm). Nach dem Aufstieg aus der Klasse bis 85 ccm hat der 14-Jährige, der für das Schneeberger TKS-Racing-Team startete, gute Ergebnisseerreicht.

Deutsche Meisterschaft: Die Serie umfasste sechs Rennen. Es begann gut für Fiedler. Beim Auftakt im Mai in Lugau schaffte er als Dritter gleich einen Podiumsplatz. Die folgenden vier Rennen wurden auf Sandboden absolviert. Damit kam der Waldsachsener nicht zurecht. Er ließ wichtige Punkte liegen und rutschte vor dem Finale auf seiner Thurmer Heimstrecke auf Platz acht ab. Auf harten Untergrund konnte Fiedler wieder seine Fähigkeiten zeigen und fuhr als Fünfter über die Ziellinie. In der Meisterschaftswertung verbesserte er sich mit 155 Punkten auf Platzsieben.

ADAC-Junior-Cup: Diese Serie umfasste ebenfalls sechs Rennen. Zum Auftakt in Drehna schaffte er als 38. unter 48 internationalen Fahrern knapp die Qualifikation für die Wertungsläufe. Danach konnte er sich kontinuierlich steigern und erreichte mit Platzierungen um Rang 30 immer sicher die Qualifikation. Beim vorletzten Rennen in Gaildorf schaffte Lukas Fiedler als 17. die beste Einzelplatzierung in dieser Serie. Dafür gab es 45 Meisterschaftspunkte. In der Gesamtwertung wurde der Neuling 45.

Deutschland-Grand-Prix: Dieser Wettkampf stand zusätzlich im Programm. Im Rahmen des Grand-Prix fuhr Fiedler in der Klasse bis 125ccm den Lauf zur Europameisterschaft, bei dem alle Fahrer der Weltspitze starteten. Er scheiterte zwar an der Qualifikation für die Wertungsläufe, konnte aber viel Erfahrungsammeln. Rund 19.500 Kilometer zu den Rennen und Trainingsstrecken haben Lukas Fiedler und seine Betreuer in diesem Jahr zurückgelegt. "Auf Sandstrecken hat Lukas noch immer die größeren Probleme. Wir werden im Winter deshalb den Trainingsschwerpunkt verstärkt auf das Fahren im Sand legen", lautet das Saisonfazit von Jörg Fiedler. Die Planungen für 2019 sind bereits angelaufen. Vorgesehen sind wieder Starts bei der deutschen Meisterschaft und im ADAC-Juniorcup. Lukas Fiedler wird auch die kommenden Serien für das Schneeberger TKS-Racing-Team bestreiten.

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