Ausritt kostet gute Platzierung

Viel Staub haben Rallyefahrer Julius Tannert aus Lichtentanne und sein Beifahrer Jürgen Heigl in Finnland aufgewirbelt. Mit ihrem Ford Fiesta R2T stellte das Duo in den skandinavischen Wäldern unter Beweis, dass sie mit den 13 besten Nachwuchsfahrern der Welt mithalten können. Die erste Prüfung der Rallye Finnland konnten Tannert und Heigl gewinnen. Ein platter Reifen ließ sie allerdings ans Ende des Klassements rutschen. Doch der 29-Jährige Tannert gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich bis auf Rang 6 zurück. Die Aufholjagd beim vierten Lauf zur Junior-Rallye-WM fand aber ein jähes Ende. Schuld daran war ein Ausritt in den Graben bei der vorletzten Prüfung, der die Weiterfahrt verhinderte. Aufgrund des hohen Tempos bei der Rallye ging Tannert bis ans Maximum. "An dieser einen Stelle waren wir etwa fünf Stundenkilometer zu schnell und haben die Kurve nicht mehr geschafft. Ohne diesen Ausrutscher wäre ein Platz in Podestnähe realistisch gewesen", sagte Tannert. Sein Fazit fiel am Ende aber dennoch versöhnlich aus: "Ich freue mich, dass wir einen guten Speed gezeigt haben." (ewer)

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