Bei der Premiere das Endspiel erreicht

Kanupolo: Nur eine Niederlage für Glauchauer

Wien/Glauchau.

Die Kanuten des KSV Glauchau können ihren Auftritt beim 11. Internationalen Kanupolo-Turnier in Wien am vergangenen Wochenende als Erfolg verbuchen. Das Team um Mannschaftskapitän Chris Ziese schaffte es in der 15 Herrenteams umfassenden Konkurrenz überraschend bis ins Endspiel. Die Glauchauer waren zum ersten Mal bei diesem Wettkampf auf der Alten Donau dabei.

Dort trafen sie auf einen alten Bekannten aus der Bundesliga, den KCNW Berlin - und unterlagen 1:6. "Das war allerdings unsere einzige Niederlage in diesem Turnier, alle anderen Spiele haben wir souverän gewonnen", sagte Chris Ziese nach Wettkampfende.

Sechs Partien hatten die KSV-Herren insgesamt bestritten, und die alle lediglich zu fünft, also in Minimalbesetzung. Doch Chris Ziese, Rico Ziese, André Lange, Frank Schulze und Michael Götze merkte man die doch kräftezehrenden Spiele nicht an. "Das Turnier hat uns einfach einen riesigen Spaß gemacht, es war gleichzeitig ein gutes Training für all das, was in dieser Saison noch ansteht", sagte der Mannschaftskapitän. Damit meinte er den Endspurt um den Klassenerhalt in der Bundesliga.

Der steigt Mitte September in Duisburg bei der deutschen Meisterschaft. Dort treten die Glauchauer in den Play-downs der 1. Bundesliga an. Beim Turnier in Wien war zudem ein weiterer Glauchauer ins Kajak gestiegen, jedoch für ein anderes Team. Justin Heilmann spielte in der Altersklasse U-19 für eine Mannschaft aus Cottbus und schaffte es auf Platz vier. (ck)

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