Beide Tanzclubs sind zufrieden

Bei den Landesmeisterschaften im Latein haben es drei Zwickauer Paare aufs Podest geschafft. Nun fiebern die TSG Rubin und der TSC Silberschwan den nächsten Höhepunkten im März entgegen.

Zwickau.

Mit drei zweiten Plätzen, einem dritten Rang und zwei weiteren Paaren in der Finalrunde sind für die Zwickauer Tanzclubs bei der Landesmeisterschaft der Lateinamerikanischen Tänze viele Hoffnungen aufgegangen. Der TSG Rubin Zwickau konnte zudem auch als Ausrichter eine positive Bilanz ziehen. "Nach 2016 war es die zweite Landesmeisterschaft im Turniertanz, die wir ausgetragen haben. Da sich seitdem viele Regularien verändert haben, war das keineswegs Routine für uns", berichtet Mario Tischler, der sportliche Leiter der Rubine.

Die stemmten in ihrem Klubheim an der Planitzer Straße ein Mammutprogramm, denn für die Wettbewerbe der Kinder, Junioren, Jugend und Senioren hatten sich an beiden Tagen weit über 100 Teilnehmer angemeldet. Am Ende zweier anstrengender Tage, an denen trotz einiger Hürden doch alles planmäßig ablief, waren sich alle Beteiligten einig, eine schöne Veranstaltung erlebt zu haben. Viele Vereinsmitglieder der TSG, die an einem oder beiden Tagen im Einsatz waren, trugen zum Gelingen bei. "Nur so ist eine solche Veranstaltung zu stemmen", sagte Claudia Tischler, die Vorsitzende der TSG Rubin. Sie freute sich, dass auch einige tanzsportfremde Zuschauer unter den Gästen waren. Entsprechend gut war die Atmosphäre, die alle Paare anstachelte.

Die TSG Rubin hatte drei Paare für die erste Meisterschaft des Jahres gemeldet. Tim Bretschneider und Vianne Ackermann starteten in der höheren Altersklasse, bei den Junioren II D, und freuten sich über die Bronzemedaille. Maximilian Springer und Luana Kannhäuser tanzten ihr erstes Lateinturnier 2019 und wollten vor allem erst einmal sehen, wo sie sich einzuordnen haben. Mit neuem Look und deutlich schwierigeren Choreografien präsentierten sie sich in guter Form und wurden mit dem fünften Platz im Finale belohnt. Das Wettkampfdebüt von Michelle Voigtmann und Franz Elias Gülland fiel dagegen krankheitsbedingt aus.

Für den TSC Silberschwan Zwickau starteten drei Paare. In der Jugend C konnten Noah Borst und Lea Henning den Vizemeistertitel von fünf Paaren ertanzen. Damit haben sie ihr Ziel, auf dem Podest zu stehen, erreicht. Michael Günnel und Juliane Meisel starteten bei den Senioren I und in der Hauptgruppe II. Auch für dieses Paar war ein Platz unter den ersten Drei das klare Ziel. Mit souverän gemeisterten vier Tänzen je Start konnten auch diese Silberschwäne jeweils den Vizemeister, einmal von vier Paaren und einmal von sechs holen.

Laurenz Schmelzer und Ronja Schuricht starteten zum ersten Mal in der Jugend A. Das ist die höchste Klasse der Jugend. Für beide war es ein sehr aufregendes Turnier, für das sie sich den Finaleinzug als Ziel gesetzt hatten. Das schafften sie dank eines hoch konzentrierten Auftritts, mit dem sie die Wertungsrichter überzeugen konnten. Im Finale mussten sie sich mit Paaren messen, die schon länger in dieser Klasse erfolgreich starten. Die Zwickauer gaben alles und erreichten Platz 6.

Die nächsten Höhepunkte stehen für beide Zwickauer Clubs im März im Ballhaus "Neue Welt" an. Dort richtet der TSC Silberschwan am 2. März die Gebietsmeisterschaft Ost aus. Am 30. März folgt an gleicher Stelle die Ballnacht anlässlich "10 Jahre TSG Rubin". (bripi/tyg)

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