Beim Favoriten nicht untergehen

In der Handball-Verbandsliga sind die Teams des HC Glauchau/Meerane auf Siege aus. Anders ist die Lage bei der HSG.

Frauen: HC Glauchau/Meerane gegen HV Chemnitz III. In der Meeraner Karl-Heinz-Freiberger-Sporthalle kommt es zu einem Duell zwischen zwei Mannschaften, die mit 4:0 Zählern optimal in die Verbandsliga-Saison gestartet sind. "Wir haben wieder zwei Punkte eingeplant", sagt Trainer Björn Fröhlich, dessen Team aufgrund des guten Torverhältnisses an der Spitze steht und nun den Tabellendritten erwartet.

Der HC-Coach macht deutlich, dass durch eine starke Abwehrarbeit der Grundstein zu den beiden Auftaktsiegen gelegt werden konnte. Auf die Defensive kommt es auch am Sonntag wieder an. Fröhlich: "Chemnitz wird versuchen, Lücken in unsere Abwehr zu reißen." Die Gastgeber müssen auf Maria Wagler verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz der angeschlagenen Michelle Prochnow.

Anwurf: Sonntag um 16 Uhr.

Männer: HC Glauchau/Meerane II gegen Chemnitzer HC. In der neuen Verbandsligaserie nimmt Markus Elschker eine wichtige Rolle bei den Gastgebern ein. Er spielte bis zum Frühjahr mit der ersten Mannschaft in der mitteldeutschen Oberliga. "Wir profitieren von seiner Erfahrung in der Abwehr und im Angriff gleichermaßen ", sagt Trainer Mario Schuldes über den Routinier.

Die HC-Reserve ist mit einer Niederlage gegen Leipzig und einem knappen Sieg in Waldheim in die Spielzeit gestartet. "Der Sieg in Waldheim war wichtig für den Kopf", sagt Mario Schuldes. Er hofft, dass sein Team nun in der Karl-Heinz-Freiberger-Sporthalle nachlegen kann. Die Gäste verfügen über eine kompakte Abwehr. Schuldes: "Da müssen wir schnell und sicher spielen." Der Einsatz von Rückraumspieler Thomas Heidrich ist fraglich.

Anwurf: Sonntag um 18 Uhr.

Männer: SV 04 Plauen-Oberlosa II gegen HSG Sachsenring. Trotz des guten Saisonstarts in der Verbandsliga mit dem 36:20-Erfolg gegen den HV Böhlen sind die Sachsenringhandballer am Sonntag Außenseiter.

Beim SV 04 Plauen-Oberlosa ist es traditionell schwer, etwas mitzunehmen. Zudem sind die Vogtländer mit zwei Siegen in die Punktspielserie gestartet und haben Spieler in ihren Reihen, die schon höherklassig aktiv waren.

HSG-Trainer Thomas Sabin hat dennoch ein klares Ziel ausgegeben. "Wir müssen uns ganz einfach besser verkaufen, als im Vorjahr", sagt er und fordert mehr Gegenwehr, auch wenn es nicht für einen Punktgewinn reichen sollte. Im vergangenen Jahr ließen sich die Karl-May-Städter abschießen und verloren mit 10:35. Im Rückspiel gelang dann ein 26:16-Heimerfolg.

Personell ist die HSG Sachsenring diesmal sehr gut aufgestellt. Sie hat sich vorgenommen, die Partie gegen den Favoriten so lange wie möglich offen zu halten.

Anwurf: Sonntag um 14 Uhr.

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