Beim Herbstlauf purzeln die Rekorde

Der 31. Glauchauer Herbstlauf ist vorbei. Er hat mit einigen Superlativen und einem besonderen Wettkampf aufgewartet.

Glauchau.

Nichts rund um die Sachsenlandhalle erinnert mehr an den Glauchauer Herbstlauf vom Sonntag. In der Chronik des Veranstalters TSG Glauchau wird die 31.Auflage aber einen besonderen Platz erhalten. Es fielen Rekorde, gleich mehrfach.

An erster Stelle muss die Teilnehmerzahl von rund 2500 genannt werden. Ebenfalls noch nie da gewesen: Vor dem Wettkampf waren der Firmenlauf und die 3,2-Kilometer-Strecke mit 402 Startern ausgebucht. Am Firmenlauf haben sich 33Mannschaften beteiligt, Höchstzahl bisher war 27. Und auch das soll nicht unerwähnt bleiben: Dominik Schubert von der TSG freute sich über eine persönliche Bestzeit. Der blinde Läufer wollte unter einer Stunde bleiben, mit 51:52 Minuten hat er das geschafft.

Die Reihe der Extras setzt sich fort mit einem besonderen Wettbewerb. In diesem Jahr war Ruderprominenz nach Glauchau gekommen, unter anderem der Leichtgewichtsvierer ohne Steuermann, Neunter bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Die Ruderer traten gegen Herbstläufer an. Disziplinen: 10-Kilometer-Lauf und 3000 Meter Rudern auf einem Ergometer. Es ging knapp aus. Die Ruderer mit Lukas Schäfer, Lars Wichert (Doppelstart) und Tobias Franzmann siegten in der Zeit von 1:33:17 Stunden. Für die Läufer André Hohwiller, Chris Ziese (beide Glauchau), Erik Hass (Zwickau) und Torsten Jacob (Chemnitz) standen 1:33:48 Stunden zu Buche.

Tradition dagegen haben die Tombola und der Spendenlauf. Den Hauptpreis, eine Reise zum Reykjavik-Marathon im August 2017, gewann Matthias Flade vom Verein DJK LC Vorra. Der Haus- und Nutztierverein Glauchau bekommt 660Euro für das Tiergehege.

Obwohl es darüber keine Statistik gibt, hat auch das Verpflegungsteam Rekordverdächtiges geleistet. 150 kg Äpfel, 150 kg Bananen, zehn Stiegen Kuchen und 300 Liter Tee wurden beispielsweise im Zieleinlauf bereitgestellt.

Zwei Rekorde blieben jedoch unangetastet. Die bisherigen Bestzeiten über die 21,1 Kilometer haben weiter Bestand. Bei den Männern bleibt Marcus Schöfisch (ASV Erfurt) mit 1:09:33 Stunden, gelaufen 2014, Schnellster, bei den Frauen gilt nach wie vor die Bestmarke von Ulrike Schwalbe (LV Megaware) von 1:21:55 aus dem Jahr 2006.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...