Beim Letzten gibt es keine Geschenke

In Meerane stehen sich zwei gleich starke Teams der Westsachsenliga gegenüber. Oberlungwitz hat es vermeintlich leichter.

Meeraner SV II gegen SG Friedrichsgrün. Im Meeraner Richard-Hofmann-Stadion ist eine Partie von zwei Mannschaften zu erwarten, die sich auf gleichem Niveau bewegen. Die Gastgeber sind aktuell mit sechs Punkten Tabellenzwölfte der Fußball-Westsachsenliga, Friedrichsgrün steht auf Platz zehn und hat nur einen Zähler mehr.

Der Meeraner Trainer Jörg Maschek lässt aber keinen Zweifel an der Vorgabe aufkommen. "Wir sind bei Heimspielen in der Pflicht, drei Punkte sollen auf unser Konto", sagt er. In der Tabelle geht es eng zu. "Die Liga ist im Mittelfeld unheimlich ausgeglichen. Mit einem Erfolg kann es gleich weit nach oben gehen", analysiert Maschek. Das Torverhältnis von 10:18 zeigt, wo bei den Meeranern der Hebel anzusetzen ist, der MSV II hat nach der SG 48 Schönfels (20) die meisten Gegentore kassiert. Maschek relativiert: "Die Ansetzungen in der Hinrunde sind für uns ungünstig. Von den bisherigen sechs Begegnungen mussten wir viermal auswärts antreten", sagt er. Klar ist für ihn dennoch, dass die Fehlerquote in der Defensive minimiert werden muss. Da die erste Mannschaft spielfrei hat, werden die U-23-Spieler Marlon Schröder, Julian Rudolph und Felix Petzold wahrscheinlich die MSV-Reserve verstärken. Hinzu kommen die A-Junioren Eric-Enzo Maschek und Vincent Pohle.

Anstoß: Sonntag um 15 Uhr.

SG 48 Schönfels gegen Oberlungwitzer SV. In dieser Partie stehen sich der Letzte Schönfels und der Dritte gegenüber. Der OSV hat zuletzt eine gute Serie mit drei Siegen hintereinander hingelegt und ist punktgleich mit dem Zweiten FC Sachsen Steinpleis Werdau. Der vierte Erfolg dürfte wohl außer Frage stehen.

OSV-Trainer Sven Schmidt hebt jedoch den warnenden Zeigefinger und verweist dabei auf das Spiel der 2. Bundesliga FC Köln gegen MSV Duisburg. "Da hat der Letzte den Ersten bezwungen", so sein Hinweis. Dennoch soll der Aufwärtstrend weitergehen. "Geschenkt werden uns die Zähler aber nicht", sagt Schmidt. Der Schlüssel zum Erfolg ist seiner Meinung nach, dass sich die sechs jungen Neuzugänge immer besser ins Team integrieren, was auch für eine gute Stimmung sorgt.

Schmidt hat voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung.

Anstoß: Sonntag um 15 Uhr.

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