Bestzeit reicht noch nicht für Weltcup

Die Saison hat für den Lauenhainer Felix Maly gut begonnen. Der Eisschnellläufer hat bereits zweimal Bronze in der Tasche.

Erfurt.

Für Felix Maly ist der dritte Wettkampf in der noch jungen Saison Geschichte - aber eine mit gutem Ende. Bei den Einzelstreckenmeisterschaften im Eisschnelllaufen schaffte es der Lauenhainer, der für den ESC Erfurt startet, zweimal auf Platz 3. "Mit zwei Bronzemedaillen im Gepäck und zwei neuen Europa-Bestzeiten über 5000 und 10.000 Meter bin ich mit dem Saisonauftakt sehr zufrieden und freue mich auf die kommenden Wettkämpfe", sagt Felix Maly. Schließlich waren lediglich Patrick Beckert (Erfurt) und Moritz Geisreiter (Inzell) schneller als er. Die beiden waren immerhin WM-Vierter beziehungsweise WM-Sechster im vergangenen Jahr.

"Obwohl es der beste Saisonstart in meiner bisherigen Karriere war, hatte ich mir eigentlich die Weltcup-Qualifikation über 5000 Meter erhofft. Dafür hätte ich eine Zeit von 6:29,65 Minuten laufen müssen. Ich lief mit 6:33,09 Minuten zwar eine sehr gute Zeit, jedoch hat es noch nicht ganz für die Qualifikation gereicht", sagt Felix Maly. Doch immerhin war das für ihn eine neue Bestzeit auf europäischen Eisschnelllaufbahnen. Die 10.000-Meter-Distanz lief er in 13:43,67 Minuten. Auch das war eine neue persönliche Bestzeit. Seine bisherige, aufgestellt auf der schnellen Eisbahn im kanadischen Calgary, konnte er um elf Sekunden verbessern. 21 Männer aus neun Vereinen sowie 13 Damen hatten die verschiedenen Läufe in Inzell bestritten. Dort lief die Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft unter dem neuen Bundes- trainer Jan van Veen unter neuer Zielstellung. Unter anderem setzte er auf technische Veränderungen im Laufstil.

Für Felix Maly stehen als Nächstes die Qualifikationswettkämpfe für die beiden Weltcups ins Astana (Kasachstan) und Heerenveen (Niederlande) an. "Mein Ziel ist es natürlich, mich dafür zu qualifizieren", sagt der 22-jährige Maly, der an seinem Erfurter Trainingsstützpunkt von Peter Wild nach dem Plan von Bundestrainer van Veen angeleitet wird.

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