Bogensportler treffen zum Jubiläum

Die Abteilung des SV Rot-Weiß Werdau hat auf ihr zehnjähriges Bestehen angestoßen. Doch das blieb am Wochenende nicht der einzige Grund zur Freude.

Langenhessen.

Die Bogensportler des SV Rot-Weiß Werdau haben mit dem vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Westsächsischen Teampokal ganz offensichtlich ins Schwarze getroffen. Zum einen konnten sie sich am Sonntag bei der dritten Auflage über 16 teilnehmende Mannschaften aus Werdau und Umgebung, aber auch aus dem Erzgebirge, dem Vogtland und Leipzig freuen. Zum anderen meldeten sich die ersten Teams nach der Siegerehrung spontan gleich für 2020 wieder an.

"Wir wollten mit dem Wettkampf etwas für die Leute tun, die einfach mal ins Bogenschießen reinschnuppern wollen", erzählt Abteilungsleiter André Jähn. Deshalb stehen die Zielscheiben für die je drei Schützen pro Mannschaft auch nur in 15 und nicht wie bei Wettkämpfen üblich in 50 Meter Entfernung. "Unsere Vereinsmitglieder betreuen die Schützen individuell und weisen sie auch in die Abläufe ein", ergänzt der Werdauer Pressesprecher Frank Hummel. Aktive Schützen sind bewusst für den Wettkampf auf dem Vereinsgelände an der Crimmitschauer Straße in Langenhessen nicht zugelassen.

Der Wanderpokal blieb am Ende trotzdem in Werdau/Langenhessen. Denn im Finale setzten sich Andreas Schmidt, Ronny Schwabe und Günther Schober als Team "Obere Hainstraße" mit 2:1 gegen die "Pöhlaner" aus Crimmitschau mit Robby Hoffmann, Kevin Pieschel und Christin Hoffmann durch. Im kleinen Finale sicherten sich die "KingsCupKönige 43" aus Leipzig im Duell mit dem Team "Strohfeuer" aus Zwickau den dritten Platz.

Der Wettkampf am Sonntag war für die Werdauer Bogensportler am Wochenende der zweite Höhepunkt. Denn die gut 40 Mitglieder hatten sich bereits am Samstag mit Partnern, Freunden und Unterstützern aus dem Ort getroffen, um das zehnjährige Bestehen ihrer Abteilung zu feiern. Anlass der Gründung im Juni 2009 war die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft Bogensport im Rahmen der Ganztagsbetreuung an der Mittelschule Leubnitz und der damit verbundenen Kooperation zwischen Schule und Verein.

Inzwischen ist der Verein in der Landesliga aktiv, aber zugleich auch sportliche Heimat für Kinder und Jugendliche, Freizeitschützen sowie Menschen mit Handicap. Zudem werden Schnupperkurse und Events für Firmen oder Schulklassen angeboten. "Das beste Einstiegsalter liegt bei zwölf Jahren. Nach oben gibt es keine Grenzen. Das ist ein großes Plus unserer Sportart, dass man sie bis ins hohe Alter ausüben kann", sagt Frank Hummel. (tyg)

www.bogensport-werdau.de

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