Bronze lässt Kegler strahlen

Mit Platz 3 in der deutschen Pokalendrunde ist dem TSV 90 Zwickau ein versöhnlicher Saisonabschluss geglückt. Nun wird der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga angepeilt.

Zwickau.

Das letzte Pflichtspiel des TSV 90 Zwickau in der Saison 2018/ 19 war zugleich auch eines der besten: Denn die Mannschaft entschied bei der Pokalendrunde des Deutschen Keglerbundes Classic (DKBC) in Freiburg das Spiel um Bronze gegen den Erstliga-Aufsteiger SV Rot-Weiß Hirschau deutlich mit 7:1 zu ihren Gunsten. Die Freude war entsprechend groß. "In diesem Spiel haben wir endlich einmal in dieser Saison gezeigt, was wir in der Lage sind zu spielen", sagte der Zwickauer Mannschaftsleiter Patrick Hirsch. Lars Pansa mit 667 Holz und Torsten Scholle mit 652 Punkten ragten dabei noch heraus.

Mit ihrem Erfolg im kleinen Pokalfinale schlugen die Zwickauer gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Der TSV machte die 1:7-Niederlage vom Halbfinale am Vortag gegen den KC Schwabsberg vergessen und toppte die bislang beste Platzierung im Pokal von vor acht Jahren. "Da standen wir schon einmal in der Endrunde, sind aber nur Vierter geworden", berichtet Patrick Hirsch. Vor allem aber gelang den Keglern im Schwarzwald ein versöhnlicher Saisonausklang. Denn nach dem bitteren Abstieg aus der 1. Bundesliga wollte das Team unbedingt mit einem guten Gefühl in die Sommerpause gehen.

So ist auch bei Patrick Hirsch der Blick schon wieder nach vorne gerichtet. "Wir werden Ende Juli traditionell mit einem Trainingslager auf dem Rabenberg in die Saisonvorbereitung starten und im August eine Reihe von Vorbereitungsspielen gegen Mannschaften aus der Region bestreiten", sagt er. An der Zielstellung für die neue Zweitliga-Saison, die Anfang September beginnt, lässt der TSV-Mannschaftsleiter keinerlei Zweifel. "Wir wollen natürlich versuchen, wieder hochzukommen."

Die Mannschaft des Zwickauer Vereins bleibt dafür weitgehend zusammen. Lediglich Ingo Penzel wird im neuen Spieljahr nicht mehr zum Aufgebot gehören. Dafür vermeldet der TSV Michael Ziegert als Zugang. Der junge Dresdener hat mit mehreren Podestplätzen bei Deutschen Einzelmeisterschaften sein Können bereits unter Beweis gestellt.

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