BSC Rollers will ein anderes Gesicht zeigen

Rollstuhlbasketball, 1. Bundesliga: Zwickauer im Kellerduell gegen Roller Bulls Ostbelgien gefordert

Zwickau.

Die Rollstuhlbasketballer des BSC Rollers Zwickau haben sich den Saisonauftakt mit Sicherheit anders vorgestellt. Vier Niederlagen aus den ersten vier Spielen und der letzte Tabellenplatz sprechen eine deutliche Sprache. Am Samstag geht es am fünften Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) zu Hause gegen die ebenfalls noch punktlosen Roller Bulls Ostbelgien aus Sankt Vith (Belgien), die Vorletzter sind. Ein Sieg wäre für die Zwickauer enorm wichtig, um sich ein bisschen Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

In der vergangenen Spielzeit konnten die Rollers beide Aufeinandertreffen in der Hauptrunde für sich entscheiden. Hinzu kamen zwei Siege in den Abstiegsrunden, den sogenannten Play-Downs. "Natürlich hat man die Sieg aus der letzten Saison im Hinterkopf. Die interessieren mich gerade aber eher weniger", sagt Zwickaus Trainer Marco Förster, der in den Trainingseinheiten momentan großen Wert auf die Körpersprache legt und auf die interne Teamkommunikation achtet.

Zwar sei die Mannschaft der Belgier größtenteils dieselbe wie im vergangenem Spieljahr, doch der Trainer ist ein neuer. "Deswegen ist das für mich auch eine offene Partie", sagt Förster. Die 49:87-Niederlage am vergangenen Spieltag gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden war für ihn ein Wachrüttler. "Das Spiel war ein Schlag in die Fresse. Wir müssen und werden ein anderes Gesicht zeigen", kündigt Förster an. Los geht es in der Sporthalle Mosel am Samstag um 16 Uhr. (erbe)

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