BSV Sachsen nimmt erste Hürde im DHB-Pokal

Handball: Trainer Bones zufrieden mit Leistung in den ersten 50 Minuten

Markranstädt.

Pflichtaufgabe erfüllt. In der ersten Runde des DHB-Pokals haben sich die Zweitliga-Handballerinnen des BSV Sachsen beim Drittligisten SC Markranstädt erwartungsgemäß mit 26:22 (16:7) durchgesetzt. Erfolgreichste Torjägerinnen der Muldestädterinnen waren Nadja Bolze, Petra Nagy und Jenny Choinowski mit je fünf Treffern. Das zwischenzeitlich zweistellige Zwickauer Polster ist gegen Ende der Partie allerdings merklich zusammengeschrumpft. Die letzten zehn Minuten gingen mit 7:0 an die "Piranhas". Trainer Rüdiger Bones nennt die Ursachen: "Da habe ich auch ein bisschen gewechselt. Wir haben vorn zu viele einfache Fehler fabriziert und in der Abwehr nicht mehr richtig zugepackt. Das haben die zu Kontertoren genutzt."

Mit den ersten 50 Minuten war der Trainer zufrieden. Nur einmal geriet der BSV in Rückstand (3:2/5.). Mit vier Toren in Folge drehte Zwickau das Spiel (3:6/11.) und baute die Führung auf 11:4 aus (21.). "Das einzige, was Markranstädt in der ersten Halbzeit am Leben gehalten hat, war ihre Torhüterin, die gut gehalten hat, sonst wäre es noch schlimmer für sie geworden", berichtete Rüdiger Bones. Nach der Pause blieb sein Team am Drücker. Josy Kallenberg sorgte beim 23:13 (44.) erstmals für einen zweistelligen Vorsprung. Den letzten BSV-Treffer im Sachsenderby erzielte Fabienne Kracht zehn Minuten vor Schluss (15:26).

"Ich war ein bisschen enttäuscht über die wenigen Zuschauer", gestand Bones. "Hätten wir die Paarung vor zehn Jahren gehabt, hätten wir vor 1000 Zuschauern gespielt. Da wäre die Hütte voll gewesen, da hätte die Luft gebrannt." Bei den Gästen ist Isa-Sophie Rösike nach ihrer ausgekugelten Schulter erstmals wieder zum Einsatz gekommen. "Ihr fehlt natürlich noch die Spielpraxis", erklärte der BSV-Trainer.

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