Damen stellen sich Herausforderung

Volleyball-Regionalliga: Lichtensteinerinnen nehmen Platz des PSV Chemnitz ein

Lichtenstein.

Nach einigen Verhandlungen kann die Abteilung Volleyball von Fortschritt Lichtenstein nun vermelden, dass die neuformierte erste Damenmannschaft auch kommende Saison in der Regionalliga spielt. Eigentlich war das Team als Aufsteiger direkt wieder abgestiegen, doch nun profitieren die Lichtensteinerinnen vom Rückzug des Chemnitzer PSV. Der Verein, der als Bundesligist lange Zeit das Volleyball-Aushängeschild der Region war, verzichtete zunächst auf sein Startrecht in der dritten Liga. Doch auch für die Regionalliga konnte keine schlagkräftige Mannschaft gebildet werden. "Da war es die sinnvollste Variante, dass wir das Startrecht übernehmen", sagt Sascha Grieshammer aus der Abteilungsleitung von Fortschritt. Die Chemnitzer hätten den Kontakt gesucht, da bei einem Rückzug erhebliche Strafen zu zahlen wären.

Nach Gesprächen mit Sponsoren stellt sich Lichtenstein nun erneut der Herausforderung Regionalliga, wo ein neues Team mit talentierten Nachwuchsspielerinnen und erfahrenen Neuzugängen ins Rennen geschickt werden soll. Unter anderem musste dafür sichergestellt werden, dass die zusätzlichen Hallenzeiten und höhere Fahrtkosten finanziert werden können. Neuer Trainer wird Jan Pretscheck, der Dritt- und Bundesligaerfahrung mitbringt. Als Neuzugang wurde bereits die bisherige Spielführerin des Chemnitzer PSV, Anna-Maria Nitsche, vorgestellt. Sie hat im Nachwuchs auch schon für Lichtenstein gespielt. Zudem soll neben weiteren Spielerinnen auch die ehemalige Nationalspielerin Corinna Ssuschke-Voigt das Fortschrittteam verstärken. Da sie derzeit in der Babypause ist, wird das laut Sascha Grieshammer aber frühestens im Spätherbst möglich sein. (mpf)

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