Damenteam geht aufs Ganze

Beide Handballteams des HC Glauchau/Meerane spielen in Waldheim. Die Zielstellungen sind aber unterschiedlich.

Susan Neef (beim Wurf) und die Damen des HC Glauchau/Meerane sind mit einem Sieg in die Saison der Verbandsliga gestartet. Am Samstag sollen die nächsten Punkte geholt werden.

Für Sie berichtet: Gerhard Geidel

Verbandsliga-Staffel West-Damen: VfL Waldheim 54 gegen HC Glauchau/Meerane. Nach dem gelungenen Punktspielauftakt mit dem 29:20-Erfolg über die HSG Riesa/Oschatz möchte Björn Fröhlich, Trainer der HC-Handballerinnen, am Samstag erneut zwei Punkte verbuchen.

Etwas Vorsicht ist aber geboten. "Wir können Waldheim nicht einschätzen", sagt Fröhlich. Der VfL ist Staffelneuling. Letzte Saison lief er noch in der Staffel Ost auf und wurde am Ende Neunter. Vergangenes Wochenende haben die Waldheimer eine 20:31-Klatsche beim Zwönitzer HSV kassiert. Für Björn Fröhlich hat das jedoch keinerlei Bedeutung. "Das ist für uns kein Maßstab, wir tun gut daran, dieses Ergebnis nicht überzubewerten. Der VfL hat schließlich Heimvorteil", sagt Fröhlich. Ein Sieg ist trotzdem das Ziel der Mannschaft aus Glauchau und Meerane, auch wenn sich die Personalsituation im Vergleich zur Vorwoche nicht gebessert hat. Fröhlich fehlen voraussichtlich fünf Stammspielerinnen.

Anwurf: Samstag um 15 Uhr.

Verbandsliga-Staffel-Herren: VfL 54 Waldheim 54 gegen HC Glauchau/Meerane II. Unmittelbar nach den Damen treten die Herren des HC Glauchau/Meerane II am Samstag in Waldheim an.

Auch das Team von Trainer Mario Schuldes geht mit erheblichen Personalsorgen in die Partie. Wie bereits zum Saisonauftakt am vergangenen Sonntag fehlen wieder fünf Stammspielerinnen, zwei sind verletzt, drei im Urlaub. Für die Gastgeber ist es der Saisonauftakt. Und wie die Damen, sind auch die Herren aus Waldheim von der Staffel Ost in die Weststaffel gewechselt. Schuldes weiß, dass der Kontrahent auf eine körperbetonte Spielweise setzt. Mit einem Punkt wäre Schuldes zufrieden. Wichtig wird seiner Meinung nach sein, über 60 Minuten in der Abwehr stabil zu stehen. Das hat bei der Niederlage gegen die SG Leipzig IV nicht geklappt. Zweiter Ansatzpunkt ist die schlechte Chancenverwertung. 18 Tore in der Vorwoche waren zu wenig.

Anwurf: Samstag um 17 Uhr.

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