"Das hat richtig Laune gemacht"

Motorsport: Rallye-Pilot Ruben Zeltner über seinen zweiten Platz in Niederbayern nach längerer Pause

Lichtenstein.

Bei der AvD-Niederbayern-Rallye ist für Ruben und Petra Zeltner aus Lichtenstein in ihrem Porsche 911 GT3 der zweite Platz herausgesprungen. Schneller waren nur die Bayern Maximilian Koch/Lisa Brunthaler im Skoda R5. Nach der Rallye stand Ruben Zeltner (60/Team PZ Motorsport Zwickau) Rede und Antwort.

Freie Presse: War es der erwartet spannende Zweikampf mit Maximilian Koch?

Ruben Zeltner: Wir hatten damit gerechnet, dass er uns mit seinem Skoda R5 von Anfang an davon erfahren wird. Dass es so spannend wird, war auch für uns selbst eine große Überraschung.

Dann waren Sie mit dem Verlauf und Ergebnis der Niederbayern-Rallye zufrieden?

Wir waren mehr als zufrieden. Nachdem wir in diesem Jahr so gut wie keine Rallye gefahren sind, haben wir nicht erwartet, dass wir gleich so schnell sind. Am Anfang war es ja ein Kampf um Zehntelsekunden. Das hat richtig Laune gemacht. Maximilian Koch und ich sind wirklich am Limit gefahren.

Was war für Sie das sportliche Highlight der Rallye?

Ganz eindeutig die 24 Kilometer lange Wertungsprüfung am Schluss der top organisierten Rallye. Obwohl sich Maximilian Koch hier im Endeffekt gegen uns durchsetzen konnte, hat diese Wertungsprüfung unheimlich viel Spaß gemacht. Es gibt ja mittlerweile in Deutschland nur noch wenige Prüfungen, die so lang sind und nicht als Rundkurs gefahren werden. Es ist immer wieder ein Hochgenuss, so etwas erleben zu dürfen.

Sind Sie denn mit Ihrem Porsche komplett ohne Probleme durchgekommen?

Das Zebra (so wird der PZ-Motorsport Porsche genannt/d. R. ) ist wie ein Uhrwerk gelaufen. Wir hatten nicht das geringste Problem. In diesem Zusammenhang muss ich einfach immer wieder betonen, wie froh ich bin, dass unsere Techniker Lars Bräuer, Axel Richter und Nick Uhlmann so einen perfekten Job machen und uns immer solch ein tolles Auto hinstellen.

Sie waren mit Ihrer Frau nach einer längeren Pause wieder am Start. Haben Sie, wie angekündigt, den Rost abgeschüttelt und Spaß im Cockpit gehabt?

Auf jeden Fall. Es fühlte sich von der ersten Wertungsprüfung weg so gut an, als ob wir keine Pause gehabt hätten. Auch unser Zusammenspiel im Auto war perfekt. Meine Frau hat mich mit ihrer unnachahmlichen emotionalen Art als Co-Pilotin zum zweiten Platz in der Gesamtwertung im wahrsten Sinne des Wortes gepeitscht!

Wie sieht Ihre Planung für den Rest der Saison 2019 aus?

Als nächstes steht Anfang Oktober unsere Heimrallye, die Rallye Erzgebirge, auf dem Programm. Danach sind noch die Drei-Städte Rallye Ende Oktober und am Jahresende die Rallye Köln-Ahrweiler im Plan.

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