Den Spitzenreiter bezwungen

In der Oberliga Mitte hat Hohenstein-Ernstthal II den Rückstand zum Tabellenführer bis auf einen Punkt verkürzen können.

Hohenstein-Ernstthal.

Die zweite Mannschaft des SV Sachsenring ist mit einem überzeugenden Heimerfolg gegen den Spitzenreiter ins neue Jahr gestartet. Zum Rückrundenstart behielt Hohenstein-Ernstthal II gegen den TSV Zella-Mehlis mit 9:4 die Oberhand.

Ausschlaggebend dafür war die mannschaftliche Geschlossenheit, denn alle eingesetzten Spieler trugen zum Gesamterfolg bei. Die Gäste mussten auf einen ihrer Stammspieler verzichten, wollten dennoch Paroli bieten. Sie gewannen auch das erste Doppel, wobei sich Johan Koschmieder/Michal Baron erst im fünften Satz mit 8:11 geschlagen geben mussten. Nick Neumann-Manz/ Thomas Hornbogen und Karl Zimermann/Andrey Grossu entschieden ihre Partien für sich und brachten ihr Team mit 2:1 in Führung.

Nick Neumann-Manz erhöhte mit einem 3:0-Erfolg auf 3:1, Antoni Witkowski verkürzte für die Gäste durch ein 3:0 über Johann Koschmieder auf 2:3. Im mittleren und hinteren Paarkreuz zeigten die Sachsenring-Männer eine starke Vorstellung. Mit vier Siegen in Folge von Michal Baron, Karl Zimmermann, Andrey Grossu und Thomas Hornbogen bauten sie ihre Führung auf 7:2 aus. Im sehenswerten Spitzenspiel des Tages lag Nick Neumann-Manz gegen Witkowski mit 2:1 in Front, der Zella-Mehliser konterte aber und entschied mit 11:9 im Entscheidungssatz die Partie für sich. Johann Koschmieder erkämpfte mit seinem Sieg gegen Yanev (3:1) den achten Punkt für sein Team. Noch einmal konnten die Gäste auf 4:8 verkürzen, als Michal Baron gegen Urbanski mit 1:3 unterlag. Mit seinem zweiten Einzelsieg machte Karl Zimmermann danach aber den Doppelpunktgewinn für die Karl-May-Städter perfekt. "Das war nach der Weihnachtspause ein überzeugender Auftritt. Mit dieser Konzentration und engagierten Spielweise sind wir durchaus in der Lage, noch für die eine oder andere Überraschung zu sorgen", so Teamchef Alexander Uhle. Mit 12:8 Punkten liegt Hohenstein-Ernstthal II nur noch einen Punkt hinter den Thüringern auf Platz 4 in Lauerstellung. Nun bleibt der Mannschaft Zeit zum intensiven Training, denn erst am 9. Februar empfängt man zum nächsten Spiel den Tabellenletzten Dessau.

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