Der Favorit lässt nichts anbrennen

Die Mädchen B des SV Motor Meerane sind als klarer Favorit in das Turnier um die mitteldeutsche Hockeymeisterschaft gegangen. Sie haben nicht enttäuscht.

Meerane.

Beim SV Motor Meerane kann schon zufrieden auf die Hallensaison 2018/2019 zurückgeblickt werden. Nachdem die Männer in einem dramatischen Finale den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft haben und die Damen Platz vier in der Regionalliga Ost, der zweithöchsten Liga Deutschlands bei den Frauen, erreichten, gibt es nun auch aus dem Nachwuchsbereich einen Erfolg zu vermelden. Die Mädchen B des SV Motor haben sich in der Meeraner Karl-Heinz-Freiberger-Halle erwartungsgemäß die Krone des mitteldeutschen Meisters aufgesetzt.

Das kam deshalb nicht gänzlich unerwartet, weil die Mannschaft von Trainer Steffen Jahn in der Vorrundenstaffel A eine überzeugende Leistung geboten hat. Der SV Motor Meerane wurde mit der Maximalpunktzahl 30 und einem Torverhältnis von 42:2 Erster. "Damit waren wir für die mitteldeutsche Meisterschaft natürlich der erklärte Favorit", sagt Jahn. In der Freiberger-Halle legten die Mädchen einen Turnierstart nach Maß hin. Der bis dahin unbekannte Gegner Erfurter HC, Zweiter der Staffel B, wurde mit 5:1 hinweggefegt. Danach folgte ein 1:1 gegen den SV Tresenwald. "Da haben wir in der ersten Halbzeit etwas geschwächelt. Aber am Ende hat das Unentschieden für den Einzug in das Finale gereicht", sagt der Trainer. Im Endspiel traf der SV Motor auf den ESV Dresden. "Die Mannschaft hat einen souveränen Auftritt hingelegt", schätzt Jahn ein. Nach dem Abpfiff stand es 3:0 für die Meeranerinnen.

Nun wartet am Wochenende die nächste Herausforderung. Am Samstag und Sonntag wird in Güstrow die ostdeutsche Meisterschaft ausgespielt. Zwölf Mannschaften reisen in die siebtgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Gespielt wird in zwei Vorrundengruppen mit jeweils sechs Teams. Steffen Jahn und seine Mädchen treffen auf SSC Jena, Schweriner SC, TSV Falkensee, SC Charlottenburg und Rotation Prenzlauer Berg. Im vergangenen Jahr kam der SV Motor auf Platz 4. "Wenn uns das erneut gelingt, wäre das ein Erfolg", sagt der Trainer.

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