Der FSV steht im Achtelfinale des Pokals

Fußball: Zwickau gewinnt klar - Niederlage für Hohenstein-Ernstthal

Zwickau.

Souverän gemeistert hat Fußball-Drittligist FSV Zwickau seine Aufgabe in der 3. Runde des Landespokalwettbewerbs. Beim SV Tapfer 06 Leipzig aus der 7. Liga setzte sich der Favorit klar 13:0 (4:0) durch und steht damit im Achtelfinale. Den Einzug in dieses hat der zweite westsächsische Vertreter, das Oberligateam des VfL 05 Hohenstein-Ernstthal, hingegen verpasst. Arg ersatzgeschwächt hatten sie gegen starke Leipziger keine Chance und schieden mit einer 0:3 (0:1)-Heimniederlage gegen den FC International aus.

VfL-Vereinschef Heiko Fröhlich hatte sich im Vorfeld der Partie noch vorsichtig optimistisch geäußert, dass sich die Personalsituation verbessern würde, doch dann kam es ganz anders. Im letzten Training vor der Partie waren neun Feldspieler anwesend, sodass es Überlegungen gab, die Partie abzusagen. Zwei Akteure meldeten sich aber noch einsatzfähig und mit Jakub Reznicek und Cendrim Jashari saßen zwei Aktive aus dem Futsalteam auf der Bank. Gegen Inter Leipzig wurde schnell klar, dass es mit einem Sieg und damit dem Einzug in die nächste Pokalrunde schwer werden dürfte. Schon in der 3. Minute überwanden die Gäste die nicht sattelfeste VfL-Hintermannschaft zum ersten Mal. Torschütze für Leipzig war Iskander van Doorne.

Vor 88 zahlenden und insgesamt etwas über 100 Zuschauern waren die Gäste auch danach spielbestimmend und beschäftigten die VfL-Defensive mit ballsicherem, schnellem Fußball. Chancen der Gastgeber gab es nur selten. Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht viel. Meist ging die Kugel im Vorwärtsgang schnell verloren, während Leipzig auch unter Bedrängnis den Ball gut laufen ließ. In der 57. Minute erhöhte Patrick Hädrich nach starkem Dribbling auf 2:0 für Inter und Tzonatan Moutsa traf in der 83. Minute aus spitzem Winkel, nachdem ein langer Pass die VfL-Defensive einfach überwunden hatte.

Über solche Fehler ärgerte sich Trainer Steve Dieske zwar, weil sie bei den Hohenstein-Ernstthalern derzeit zu oft passieren, doch er wusste die aktuelle Situation auch einzuschätzen: "Ich kann den Spielern, die auf dem Platz standen, keinen Vorwurf machen. Sie haben gekämpft, aber wir haben derzeit einfach zu wenige Optionen." (mpf/aheb)

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