Der Meister demonstriert seine Stärke

Rollstuhlbasketball: Für Zwickau ist nichts zu holen

Zwickau.

Das vorerst letzte Aufeinandertreffen der beiden ostdeutschen Teams in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga hat am Samstag wie erwartet einen klaren Ausgang gefunden. Der amtierende Meister RSB Thuringia Bulls wurde seiner Favoritenrolle beim 106:50-Erfolg gegen Schlusslicht BSC Rollers Zwickau gerecht. Während die Zwickauer in Elxleben mit einem kleinen Kader versuchten, beherzt Paroli zu bieten, konnte Bulls-Trainer Michael Engel zum zweiten Mal in dieser Saison auf die volle Kaderstärke zurückgreifen. Entsprechend bemühten sich die Thüringer, jedem ihrer Spieler viel Einsatzzeit zu verschaffen. Einmal mehr zeigten dabei Halouski, Scott und Co, warum sie als Europas kompaktestes und bestes Team gelten.

Fast ungehindert rollten sie von Korberfolg zu Korberfolg und erlaubten gleichzeitig den Zwickauern kaum einfache Abschlussmöglichkeiten. Somit konnte der Halbzeitstand von 50:16 kaum überraschen. In der zweiten Spielhälfte kamen die Westsachsen deutlich besser ins Spiel und boten damit den zahlreichen Zuschauern ein unterhaltsames Spiel. Besonders Edgaras Ciaplinskas konnte die sich ihm bietenden Chancen teils recht publikumswirksam verwandeln. Trotz der drückenden Überlegenheit der Bulls kämpfte die Rollers-Mannschaft von Trainer Marco Förster, ohne den 55. Sieg des Gastgebers in Folge ernsthaft zu gefährden. (jokri)


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