Der OSV ist in Werdau auf Revanche aus

Fußball-Westsachsenliga: Es geht um den Aufstieg

Zwickau.

Vor dem Spitzenspiel am Sonntag, 15 Uhr gegen den Tabellendritten Oberlungwitzer SV zeigt sich Trainer Matthias Lange vom FC Sachsen Steinpleis Werdau kämpferisch: "Wir dürfen jetzt nicht nachlassen und wollen den zweiten Platz behaupten." Doch auch die Gäste, die in der Westsachsenliga aktuell die besten Karten im Kampf um den Aufstieg in der Hand haben, sind hoch motiviert. "Wir wollen Vizemeister werden. Dafür müssen wir noch zweimal gewinnen. Die Mannschaft ist heiß, wir hatten eine gute Trainingsbeteiligung", sagt OSV-Trainer Sven Schmidt, der den Verein unabhängig vom Ergebnis in der Endabrechnung am Saisonende verlassen wird. In den letzten Wochen hat er eine positive Entwicklung gesehen. "Es gibt jetzt mehr Automatismen", sagt er. Das Angriffsspiel läuft immer besser, sodass Schmidt optimistisch ist, die Revanche für die 1:4-Niederlage im Hinspiel zu schaffen. Der frisch gekürte Meister SpVgg Reinsdorf-Vielau, der ebenso wie Steinpleis-Werdau auf den Aufstieg verzichtet, will im Duell mit dem TSV Crossen seine Heimstärke unterstreichen. Ganz entspannt können am Sonntag die Fußballer der SV Planitz und des SV Mülsen St. Niclas am Planitzer Wasserturm auflaufen. Beide Teams stehen jenseits von gut und böse.

Über den übrigen vier Partien schwebt noch das Abstiegsgespenst. Die SG Friedrichsgrün ist beim Kellerderby in Limbach-Oberfrohna zum Siegen verdammt, wenn zumindest die theoretische Chance auf den Ligaverbleib gewahrt werden soll. Bei den Gästen kehrt Torjäger Maik Heumann nach seiner Gelbsperre zurück. Die Limbacher sind bis in die Haarspitzen motiviert und wollen zum 100-jährigen Fußball-Jubiläum in der Stadt nicht absteigen. Das schwerste Restprogramm hat die SG Traktor Neukirchen zu absolvieren, die noch gegen die Aufstiegsaspiranten TV Oberfrohna und Oberlungwitz antritt. Ein Heimsieg gegen Oberfrohna ist Pflicht, wenn man das rettende Ufer erreichen will. Der VfL Wildenfels will bei Blau-Gelb Mülsen punkten, um nächste Woche daheim den Klassenerhalt zu feiern. "Wir werden in den letzten beiden Spielen ans Limit gehen", sagt der Wildenfelser Johannes Gemeinhardt. Die Blau-Gelben wurden zuletzt mit der bitteren Niederlage beim Ortsnachbarn Niclas aus den Aufstiegsträumen geholt, wollen diesmal aber den Platz als Sieger verlassen. Um Punkte für den möglicherweise vorzeitigen Klassenerhalt geht es zwischen Schönfels und dem Meeraner SV II. "Wir möchten sehr gerne in dieser Liga bleiben, damit sich unsere jungen Spieler weiterentwickeln können", sagt der Schönfelser Trainer Benjamin Brückner. (gd/mpf)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...