Die Hoffnung erfüllt sich

In der Sachsenliga haben die Fußballer des VfB Empor Glauchau nach fünf Spielen ohne Sieg wieder einen Dreier eingefahren. Meerane und Lichtenstein blieben eine Klasse tiefer ohne Punkte.

Glauchau/Meerane.

Mit einem Sieg hatten sie zwar nicht gerechnet, aber zumindest darauf gehofft, sagt Patrick Jahn, Co-Trainer des VfB Empor Glauchau. Beim 3:1 (2:0)-Heimsieg über den Tabellenzweiten der Sachsenliga ging der Wunsch des Schlusslichts in Erfüllung. Fortschritt Lichtenstein bot dem Landesklasse-Tabellenführer Rabenstein die Stirn, während sich Meerane in Unterzahl tapfer wehrte - zumindest in Hälfte zwei.

Sachsenliga: VfB Empor Glauchau - SV Einheit Kamenz 3:1 (2:0). "Wir wussten, dass wir besser sind, als die zehn Punkte, die wir bisher hatten", so Glauchaus Co-Trainer Patrick Jahn. Was der VfB Empor im Heimspiel am Sonntag gegen Spitzenteam Einheit Kamenz (2.Platz/39 Punkte) eindrucksvoll unter Beweis stellte. Die Gastgeber waren von Beginn an aggressiv und spielten sich Chancen heraus. Doch Marvin Thiele hatte an diesem Tag kein Zielwasser getrunken. Die erste Großchance setzte er aus sieben Metern knapp neben den Pfosten, später verlor er beim Stand von 1:0 frei auf den Kamenzer Torhüter zulaufend ein Eins-gegen-Eins-Duell. Dafür glänzte er als Vorbereiter und steckte vor dem 1:0 schön auf Toby Ammon durch, der vom Strafraumrand vollendete (18. Minute). Beim 2:0 wurde Thiele im Strafraum gefoult, Ammon verwandelte vom Punkt (44.), nachdem die Gäste zehn Minuten vorher einen Elfmeter über das Gehäuse jagten.

"Die Führung hat uns Selbstvertrauen gegeben", so Jahn. Dieses ging weder nach dem Anschluss der Gäste (53.) noch nach deren zwei Großchancen zum Ausgleich verloren. Stattdessen nutzte Spielertrainer Jens Haprich einen Torwartfehler aus und setzte mit seinem Abstauber zum 3:1 den Deckel auf die Partie. Mit 13 Punkten bleibt Glauchau Schlusslicht bei fünf Zähler Rückstand auf den Vorletzten Taucha.

Landesklasse: SSV Fortschritt Lichtenstein - SG Handwerk Rabenstein 0:1 (0:0). Nach zwei Großchancen der Gastgeber durch Damian Adamczewski, darunter ein Pfostentreffer, ging es torlos in die Kabinen. Auch im zweiten Durchgang stand die SSV-Defensive gut. Erst in der 66. Minute ging Tabellenführer Rabenstein glücklich in Führung. Nach einem verunglückten Schuss traf SG-Stürmer Marcel Lachmann spektakulär per Seitfallzieher. Lichtenstein wurde offensiver und drückte auf den Ausgleich. Die größte Chance dazu hatte SSV-Abwehrchef Toni Schmidt, der kurz vor Schluss aus Nahdistanz scheiterte. Am Ende blieb es beim knappen Auswärtssieg für Handwerk Rabenstein.

Landesklasse: TSV Germania Chemnitz - Meeraner SV 2:1 (2:0). "In der zweiten Hälfte haben wir gut gespielt, da war nicht zu sehen, dass wir in Unterzahl waren", so MSV-Trainer Julius Michel. In der 20. Minute flog Daniel Hinke wegen einer Notbremse 30 Meter vor dem Tor vom Platz. "Für mich war das nicht Rot, weil der Ball vielleicht gar nicht beim Chemnitzer angekommen wäre", sagt Michel. Die beiden Gegentreffer bis zur Pause in der 29. und 43. Minute hätten aber auch zu zehnt verhindert werden können. "Das waren klare Abwehrfehler", so der Übungsleiter. Nach einem großen Kampf im zweiten Durchgang fiel der Anschlusstreffer zu spät, um noch einen Punkt zu holen. Das Leder legten sich die Chemnitzer nach einem langen Balls in der Nachspielzeit selbst ins Netz.

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