"Die Spieler wissen die Arbeit im Verein zu schätzen"

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Tischtennis: Der Sachsenring-Teammanager zur Personal- und zur Trainingssituation nach dem Saisonabbruch

Hohenstein-Ernstthal.

Für die Tischtennisteams des Drittligisten TTC Sachsenring hat sich die aktuelle Serie mit dem Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie erledigt. Markus Pfeifer hat sich darüber mit Teammanager Christian Hornbogen (37) unterhalten.

Freie Presse: Als vor einem Jahr die Corona-Pandemie mit allen ihren Folgen begann, waren viele Weichen für die darauf folgende Saison bereits gestellt. Wie sieht diesmal die Planung aus, die ja in Krisenzeiten erfolgt?

Christian Hornbogen: Wie immer werden da bereits im Januar und Februar die wesentlichen Entscheidungen getroffen, vor allem bei der Kaderplanung. Aktuell kann man nur auf Konstanz setzen. Das ist uns gelungen, denn die Spieler wissen die Arbeit und die Bedingungen im Verein zu schätzen. In der Drittligamannschaft und im Regionalligateam wird es Stand heute keine personellen Veränderungen geben.

Bringt die Pandemie auch wirtschaftliche Probleme?

Natürlich weiß man nicht, wie es da in Zukunft aussieht. Firmen können in Schwierigkeiten geraten. Bisher sind bei uns alle Sponsoren an Bord geblieben, aber man führt natürlich viele Gespräche. Wir sind glück- licherweise sehr breit aufgestellt.

Es gibt Pläne, dass die Turnhalle auf dem Pfaffenberg als Heimstätte des TTC umgebaut wird. Haben sie in der aktuellen Lage weiter Bestand?

Ja, das Projekt wird weiter vorangetrieben. Die Stadtverwaltung steht da voll hinter uns. Wir haben noch verschiedene Zuarbeiten geleistet, zum Beispiel für den Landessportbund und Ministerien. Wir müssen ja nachweisen, wie wichtig der Talentstützpunkt ist. Wir hoffen, dass bis zum Sommer die Fördermittelzusage kommt.

Derzeit ruhen Spiel- und Trainingsbetrieb. Sehen Sie Chancen, dass es zum Beispiel durch neue Testmöglichkeiten bald Veränderungen gibt.

Aktuell ist das noch ein sehr schwieriges Thema. Aber ich denke schon, dass es bald Möglichkeiten gibt. Da muss vom Verband eine klare Strategie her, wie mit Tests wieder Training, Spiele und auch echte Events - eventuell zunächst ohne Publikum - stattfinden können. Aktuell dürfen die sächsischen Kaderspieler schon wieder in der Sportschule in Dresden trainieren. Daher sollte es auch bald ermöglicht werden, dass mit entsprechenden Vorkehrungen auch wieder bei uns trainiert werden kann. Daher muss man im Gespräch bleiben, mit welchen entsprechenden Vorgaben die Kadersportler dann auch bei uns wieder trainieren dürfen. mpf

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