Dritte Niederlage in Folge

Für die Eispiraten Crimmitschau war im dritten Spiel innerhalb von fünf Tagen in der DEL 2 erneut nichts zu holen. Nach dem 2:5 in Frankfurt gibt es nun eine kleine Pause.

Crimmitschau.

Die vergangene Woche dürften die Eispiraten Crimmitschau schnell abhaken wollen. Dreimal waren die Westsachsen in der DEL 2 gefordert, dreimal blieben sie ohne Punkte. Nach den beiden Heimniederlagen am Dienstag und Donnerstag gegen Freiburg sowie Heilbronn war für die Crimmitschauer auch am Samstagabend bei den Löwen Frankfurt nichts zu holen. 2:5 (0:1, 1:2, 1:2) hieß es am Ende aus Sicht der Gäste, die mit nur 15 Feldspielern antreten konnten.

Anfangs hielten die Eispiraten gegen einen der Ligafavoriten gut dagegen. Im ersten Drittel hatten die Hausherren die besseren Chancen, konnten Mark Arnsperger im Crimmitschauer Tor aber nur einmal überwinden. Luis Schinko traf in der siebten Spielminute aus spitzem Winkel ins Kreuzeck zur 1:0-Führung. Die hatte bis Mitte des Spiels bestand. Als Patrick Pohl nach einem Stockschlag auf der Strafbank saß, sah alles nach Vorteil für Frankfurt aus. Stattdessen waren die Crimmitschauer in Unterzahl erfolgreich. Travis Ewanyk hatte mit einem guten Pass den Konter eingeleitet. Während Mathieu Lemay am Frankfurter Keeper scheiterte, nutzte Ewanyk den Nachschuss zum 1:1 (29.). Die Eispiraten waren danach weiter gut im Spiel, ehe ein Doppelschlag der Gastgeber in den letzten 80 Sekunden vor Drittelende für eine Vorentscheidung sorgte. "Wenn es Unentschieden steht, ist es oft eine mentale Sache. Du musst in deinem System bleiben. Das haben wir in dieser Phase ein wenig vergessen und müssen für die Zukunft daraus lernen", sagte Eispiraten-Coach Mario Richer bei der Pressekonferenz.

Im Schlussdrittel hatte sein ersatzgeschwächtes Team Frankfurt nur noch wenig entgegenzusetzen. Mit zwei Treffern machten Carter Proft (43.) und Mike Fischer (54.) alles klar. Marius Demmlers Treffer zum 2:5 24 Sekunden vor Ende war lediglich Ergebniskosmetik. "Wir haben bis zur Partie am Freitag nun ein paar Tage Spielpause. Das wird den Verletzten und dem gesamten Team gut tun", so Mario Richer.

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