Drittligist hofft auf Klarheit Anfang März

Von einer einfachen Runde bis zu Spielen in Turnierform: Für die Fortsetzung der Tischtennissaison des TTC Sachsenring Hohenstein-Ernstthal gibt es verschiedene Überlegungen.

Hohenstein-Ernstthal.

Für die Verantwortlichen des TTC Sachsenring Hohenstein-Ernstthal bleibt es weiter unklar, wie die Saison in der 3. Tischtennis-Bundesliga weitergeht. Laut einer neuen Verbandsmitteilung steht aber zumindest fest, dass der Spielbetrieb in den Ligen 2 bis 5 mindestens bis zum 28. Februar ruht. Im Tischtennis zählt nur die 1. Liga zum Profisport und darf derzeit spielen. "Diese Information kam nicht überraschend. Das war eigentlich schon länger zu erwarten", kommentiert Teamchef Christian Hornbogen. Er rechnet sogar damit, dass es grundlegende Änderungen auch vor Ostern nicht geben wird.

Einige Möglichkeiten, wie die Saison fortgesetzt werden kann, hat der Tischtennis-Verband bereits mitgeteilt. Bis 8. März will er darüber entscheiden, hat aber Zeitdruck. Denn der Terminplan sieht vor, dass nur bis 9. Mai gespielt wird. Ob die beschlossene Einfachrunde, bei der es keine Rückspiele gibt, dann noch zu schaffen ist, erscheint fraglich. "Es gibt auch Überlegungen, in Turnierform zu spielen", erklärt Hornbogen. Die Unsicherheit und die fehlende Perspektive seien aber auf jeden Fall belastend.

Das betrifft nicht nur die Spiele, sondern auch das Training, vor allem für den Nachwuchs. Wann die Talente wieder anlaufen können, ist völlig unklar. Zumindest die Kaderspieler halten sich laut Hornbogen gezielt fit. "Da mache ich mir weniger Sorgen. Natürlich fehlt die Spielpraxis, aber man kann auch allein einiges tun", sagt er. Lauf- und Fitnesstraining sei ja immer möglich und Platz für eine Tischtennisplatte ist auch oft vorhanden. "Einige unserer Spieler haben zuhause auch einen Tischtennis-Roboter", erzählt Christian Hornbogen. Zwischen 2000 und 3000 Euro kosten diese Geräte, die derzeit im Training von großer Bedeutung sind. Dadurch, dass sich die Spieler selbst fit halten, wären sie laut Hornbogen auch relativ schnell wieder in der Lage, Spiele zu absolvieren. Doch dazu müsste sich die Situation erst einmal soweit verbessern, dass Ausgangseinschränkungen und Hallensperrungen aufgehoben werden.

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