Duo legt bemerkenswerten Auftritt hin

Der SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal hatte bei den deutschen Meisterschaften im Tischtennis zwei Spieler am Start. Sie haben sich gegen namhafte Gegner achtbar aus der Affäre gezogen.

Hohenstein-Ernstthal.

Nick Neumann-Manz und Johann Koschmieder vom SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal haben bei den deutschen Tischtennismeisterschaften der Damen und Herren im hessischen Wetzlar einen ordentlichen Auftritt hingelegt. Jeweils ein Sieg in der Gruppenphase der Einzel gegen namhafte Gegner sowie das gemeinsame Erreichen des Achtelfinales im Doppel sind bemerkenswert. Hinzu kommen noch die vielen Erfahrungen, die beide bei so einem großen Turnier in Anwesenheit der Elite des Landes sammeln konnten.

Neumann-Manz unterlag Tom Eise (TTC Weinheim) und Björn Helbing (1. FC Köln) jeweils mit 0:3, wobei knappe Satzausgänge dabei waren. Gegen Lasse Becker (TSG Kaiserslautern) setzte er sich mit 3:1 Sätzen durch. Drei Spieler hatten am Ende 1:2 Punkte, und Neumann-Manz kam auf Grund des schlechteren Satzverhältnisse auf Rang vier. Platz drei in seiner Vorrundengruppe erreichte Johann Koschmieder. Gegen den Gruppenfavoriten Daniel Kleinert (ASV Grünwettersbach) zeigte er eine beherzte Leistung und konnte beim 1:3 sogar einen Satz gewinnen. Nach einem 0:3 gegen Gerrit Engemann (TTC Bad Hamm) gelang ihm gegen Daniel Rinderer (FC Bayern München) ein klarer 3:0-Erfolg. "Auch wenn es nicht ganz zum Einzug in die Hauptrunde gereicht hat, so bin ich mit meinen gezeigten Leistungen zufrieden", sagte Koschmieder.

Im Doppel trafen die beiden Hohenstein-Ernstthaler auf Matthais Bomsdorf/Kirill Fadeev (TTC Biebrich/VfR Fehlheim). Mit einem klaren 3:0-Sieg spielten sich Neumann-Manz und Koschmieder ins Achtelfinale. Auch gegen die späteren Bronzemedaillengewinner Robin Malessa/Gianluca Walther (1. FC Köln) zeigten beide eine beherzte Partie, mussten sich aber mit 1:3 geschlagen geben. "Natürlich ist die nationale Spitze noch ein Stück entfernt, aber das Erreichen des Achtelfinales ist ein schöner Erfolg für uns ", freute sich Nick Neumann-Manz nach dem letzten Spiel zurecht.

Seinen 13. Meistertitel sicherte sich Timo Boll (Borussia Düsseldorf), bei den Damen setzte sich Nina Mittelham (TTC Berlin eastside) zum ersten Mal durch.

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