Ein anderes Team tritt an

Für den SV Sachsenring I beginnen die Punktspiele in der Tischtennis-Regionalliga. Das Team läuft mit vier Ausländern auf.

Hohenstein-Ernstthal.

Das Warten hat ein Ende. Am Wochenende startet die erste Mannschaft des SV Sachsenring in ihre zweite Regionalligaspielzeit und das gleich mit einem Doppelspieltag an heimischen Tischen. Mit dem SSV 07 Schlotheim am Samstag (16 Uhr) und dem SV Schott Jena am Sonntag (15 Uhr) gastieren zwei spielstarke Mannschaften aus Thüringen in der Sporthalle auf dem Pfaffenberg.

Dabei werden die Fans eine zur Vorsaison stark veränderte Mannschaft des SV Sachsenring kennen lernen. Spitzenspieler Andras Turoczy (Rumänien) konnte nicht gehalten werden. Mit Aleksandr Smirnov (Estland) hoffen die Verantwortlichen des SV Sachsenring einen adäquaten Ersatz gefunden zu haben. "Smirnov bringt Erfahrung aus einigen europäischen Ligen mit und gilt zudem als ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler. "Ausländische Akteure werden auch im zweiten Jahr in der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands die Stützen der Mannschaft sein und dazu beitragen, dass die besten sächsischen Nachwuchsspieler an ihrer Seite weiter reifen", sagt Mannschaftsleiter Christian Hornbogen. Der SV Sachsenring hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese besten Talente Sachsens, die bis zu zwölf Einheiten in der Woche trainieren, in Zusammenarbeit mit dem Landestrainer und dem Trainingszentrum in Eilenburg zu fördern.

Mit Nick Neumann-Manz dürfen sich die Zuschauer wieder auf den aktuellen Sachsenmeister der Jugend und Herren freuen. Mit dem 13-jährigen Johann Koschmieder wechselte zudem der amtierende mitteldeutsche Schülermeister vomSV Horken-Kittlitz (Ostsachsen) zum Sachsenring-Team. Für ihn ist es sicher ein Quantensprung, denn im vergangenen Jahr spielte er noch in der Landesliga Sachsen. Es wird vor allem ein Lernjahr werden, um sein Leistungsvermögen weiter zu fördern. Die beiden wohl größten sächsischen Talente werden von dem bereits seit fünf Jahren für Sachsenring spielenden Andrej Grossu (Tschechien) und einem weiteren Neuzugang, Dmitry Zakharov (Russland), unterstützt. Der 19-Jährige gehörte zur russischen Schüler- und Jugendauswahlmannschaft und spielt das erste Jahr in Deutschland, wo er sich einen weiteren Leistungssprung erhofft. Ivan Proano (Ecuador) und Eigengewächs Thomas Hornbogen komplettieren das siebenköpfige Aufgebot, welches es gerade mal auf ein Durchschnittsalter von 21,3 Jahren bringt. Sprachbarrieren dürfte es im Team kaum geben, denn alle sprechen gut englisch und man weiß sich zu verständigen. "Sprachen kann man lernen, aber Motivation und Teamgeist sind mindestens genau so wichtig und werden von dieser Truppe sicher gelebt", sagt Teamchef Hornbogen.

Zeigen können die Spieler am Wochenende beides, denn die Aufgaben gegen den starken Aufsteiger aus Schlotheim, der ebenfalls mit vier ausländischen Spielern an den Start geht, und Jena werden keine leichten sein. Es ist angerichtet.


Die ausländischen Spieler beim SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal

Aleksandr Smirnov: Der 1985 in Estland geborene Spieler hat in seiner Heimat zahlreiche Titel erkämpft. Er ist siebenfacher estnischer Meister und baltischer Meister bei den Herren.

Ivan Proano: Der 22-Jährige ist aus dem fernen Ecuador zum SV Sachsenring gekommen. Als Referenzen aus dem Nordwesten Südamerikas hat er die Titel des Einzelmeisters bei den Junioren und Herren mitgebracht. Außerdem hat er den zweiten Platz bei den südamerikanischen Schülermeisterschaften gewonnen.

Dmitry Zakharov: Er gehört zum russischen Nationalkader der Schüler- und Jugendmannschaft. Gemeinsam mit der Jugendnationalmannschaft hat er zudem den zweiten Platz bei den Europameisterschaften erkämpft. Zakharov ist Jahrgang 1995.

Andrej Grossu: Der Tscheche, 1987 geboren, spielt bereits seit dem Jahr 2010 beim SV Sachsenring. Er ist Mitglied der tschechischen Jugendnationalmannschaft und außerdem tschechischer Jugendmannschaftsmeister. (afx)

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