Einbruch stört Vorbereitung nicht

In der Landesklasse lief es für die Fußballer der SSV Fortschritt Lichtenstein noch nicht wirklich rund. Oberlungwitz und der Meeraner SV wollen an gute Auftritte anknüpfen.

Lichtenstein.

Noch kein Sieg in der Fußball-Landesklasse, eine Spielabsage und ein Diebstahl. Es hätte für die SSV Fortschritt Lichtenstein in den vergangenen Wochen wirklich besser laufen können. Mit drei Punkten aus vier Spielen ist Lichtenstein vor dem Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr gegen Germania Chemnitz auf Platz 14 Drittletzter.

Chancen auf Zähler gab es am vergangenem Wochenende weder für Fortschritt noch für Germania (11. Platz/5 Punkte). Coronabedingt wurden die beiden Partien der Klubs abgesagt. Stattdessen hieß es individuell trainieren und Verletzungen auskurieren. Wobei Fortschritt-Trainer Mirko Ullmann im Duell gegen die Chemnitzer, die er defensiv zu den stärksten Teams der Liga zählt, trotzdem von einigen Ausfällen ausgeht. "Schmerzfrei heißt nicht spielfähig. Aber es hilft ja nichts. Wir brauchen jetzt Punkte."

Zumindest der Einbruch bei der SSV hat seine Mannschaft nicht gestört. "Da haben wir als Team nur wenig von mitbekommen", sagt Ullmann. In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober brachen Unbekannte in den Turm des Jahn-Stadions ein und entwendeten einen Werkzeugkoffer, Bargeld und Alkohol. Alles zusammen im Wert von circa 230 Euro. Seinen Humor verlor Ullmann dadurch zumindest nicht: "Falls wir am Sonntag unseren ersten Saisonsieg schaffen, werden wir sicher was zum Anstoßen finden. In den letzten Wochen haben wir, was das betrifft, ja auch ziemlich viel gespart."

Viel zu feiern hatte dagegen der Oberlungwitzer SV (3./11). Was die Bilanz von drei Siegen und zwei Remis wert ist, wird sich am Sonntag um 14 Uhr bei Concordia Schneeberg (8./6) zeigen. Zu Hause gelten die Erzgebirger als unbequemer Gegner. Vergangene Saison zeigte der OSV beim 5:2-Heimsieg gegen Schneeberg eines seiner besten Spiele, an das es anzuknüpfen gilt.

Nachlegen möchte auch der Meeraner SV (10./5) am Sonntag um 14 Uhr beim VfB Mühltroff (5./9). Am vergangenen Sonntag fuhr der MSV seinen ersten Saisonsieg in der Landesklasse ein. Verteidiger Max Käßner ist gesperrt, Steffen Vogel und Stephan Quietzsch sind angeschlagen. "Das könnten wir aber notfalls kompensieren", sagt MSV-Co-Trainer Kevin Seidel. (mit mpf)

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