Eisenbahner-Elf fährt ihren dritten Sieg in Folge ein

Fußball-Landesklasse West: Umstellung des taktischen Systems zahlt sich für Lok Zwickau im Kreisderby aus

Meerane.

Das erste Kreisderby in der Landesklasse zwischen dem Aufsteiger Meeraner SV und dem ESV Lok Zwickau haben die Marienthaler mit 2:1 (1:0) gewonnen.

Auf dem Kunstrasenplatz im Richard-Hofmann-Stadion gingen die Gäste durch Jonathan Oelschlegel in Führung (25.). "Nach einer guten Flanke von Luke-Leon (Neuper) habe ich mit einem Seitfallzieher aus elf Metern vollendet. Ich war sehr glücklich, dass der Ball drin war", sagte der 19-Jährige. Seit 13 Jahren spielt Jonathan schon bei der Lok. "In der Mannschaft herrscht eine prima Stimmung, und ich freue mich, dass wir Jungen so gut aufgenommen wurden." Nachdem er in der vergangenen Serie bereits einige Spiele bei den Männern ausgeholfen hatte, bestritt der Nachwuchsspieler aus den eigenen Reihen am Sonntag seine sechste Partie in der ersten Mannschaft und erzielte sein drittes Tor. Innenverteidiger Florian Bräu rettete in der ersten Halbzeit auf der Torlinie, und den MSV-Nachschuss hielt der 18-jährige Pascal Genz. Der Altersdurchschnitt betrug diesmal nur 23 Jahre gegenüber 26,4 bei Meerane. Mit einem verwandelten Foulstrafstoß von Felix Petzold gelang den Platzherren nach einer Stunde der Ausgleich. Die Marienthaler konterten eiskalt. Einen groben Fehler des ehemaligen FSV-Torhüters Marcus Buchmann (35) bestrafte David Günnel mit dem 2:1 für die Gäste (61.). In den letzten 15 Minuten gab es auf beiden Seiten einige Gelbe Karten. Ein 18-Meter-Freistoß von Günnel wurde zur Ecke abgewehrt (82.), und in der Nachspielzeit strich ein Weitschuss des gleichen Spielers knapp am rechten Pfosten vorbei (90.+2). Für den in Urlaub befindlichen Lok-Trainer Sven Döhler war dessen Co Andreas Stangenberg in Meerane verantwortlich. Nach dem dritten Sieg hintereinander sagte er: "Die Umstellung des taktischen Systems von 4:1:3:2 auf 4:2:3:1 hat sich hier ausgezahlt. Vom Spielerischen her wird es von Woche zu Woche besser. Es macht Spaß, als Trainerteam mit den Jungs zu arbeiten. Wir können zufrieden sein, wie wir in die Saison gestartet sind." (rr)

Aufgebot Lok: Genz; Catterfeld, Matthaeus, Bräu, Blechschmidt, Köppel, Oelschlegel (90+1 Nur Hussein), Günnel, Schwinger (69. Sommer), Othman, Neuper (79. Kretschmar).

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...