Eispiraten-Jubilar lässt MDR-Team abblitzen

Eishockey, 2. Liga: Stürmer Patrick Pohl war für Interview "zu angepisst, weil wir verloren haben"

Crimmitschau.

Einen doppelten Grund zur Freude gab es für Patrick Pohl nach seinem Jubiläumsspiel für den Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau: Der Stürmer stellte in seinem 300. Pflichtspiel für die Eispiraten am Sonntag beim 5:1 (3:0, 1:0, 1:1)-Auswärtssieg bei den Steelers Bietigheim-Bissingen mit einem Doppelpack zur 2:0-Führung die Weichen auf Sieg. "Wir haben in der Defensive nicht so viel zugelassen wie im ersten Duell gegen die Steelers am Freitag", sagte Pohl.

In den Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 trug der gebürtige Berliner erstmals das Eispiraten-Trikot. Später stürmte er in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für Wolfsburg, Hamburg und Schwenningen. Im Januar 2016 folgte die Rückkehr nach Westsachsen, wo der Linksschütze ein Publikumsliebling ist. In Bietigheim-Bissingen knackte er die Marke von 300 Eispiraten-Einsätzen. "Das ging zuletzt irgendwie ganz schnell und ist eine coole Sache", sagte der 30-Jährige.

Am Sonntag präsentierte sich Pohl wieder auskunftsfreudiger. Im Kunsteisstadion im Sahnpark ließ er am Freitag die Reporter des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), die ein Interview führen wollten, abblitzen. "Weil ich angepisst war, dass wir verloren haben", begründete Pohl sein Schweigen mit etwas Abstand. "Ich hätte nur etwas Dummes gesagt und dachte mir, dass es besser wäre, auf das Interview zu verzichten."

As Sturm-Kollegen kann Pohl nun Fedor Kolupaylo begrüßen, der vom DEL-Team Fischtown Pinguins Bremerhaven zu den Westsachsen wechselt. Für die Norddeutschen erzielte der 23-jährige Deutsch-Russe in 38 Einsätzen sechs Tore und drei Vorlagen. (hof)


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