Eispiraten verzichten im letzten Test auf Risiko

Eishockey: Patrick Pohl und Mark Lee stehen heute wieder auf dem Eis

Crimmitschau.

Mark Lee und Patrick Pohl haben das letzte Vorbereitungsspiel des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau in der Zuschauerrolle verfolgt. Lee pausierte wegen einer Prellung am Arm. Pohl fiel mit Rückenbeschwerden aus. "Wir sind kein Risiko eingegangen. Bei einem Punktspiel wären die beiden auf jeden Fall dabei gewesen", sagt Eispiraten-Trainer Chris Lee nach dem 5:4 (0:2, 3:1, 2:1)-Sieg gegen den Oberligisten Selber Wölfe. Der Coach kündigt an, dass Lee und Pohl in dieser Woche das volle Pensum im Training absolvieren können.

Die 709 Zuschauer, die am Sonntagabend im Kunsteisstadion im Sahnpark waren, haben in der Anfangsphase eine enttäuschende Leistung der Gastgeber gesehen. Crimmitschau ließ Kampfgeist und Spielfreude vermissen. Die Folge: Die Gäste aus Selb gingen durch Eric Neumann (15., 27.) und Kyle Piwowarczyk (20.) mit 3:0 in Führung. "Positiv war, dass wir nach dem schlechten Start wenigstens eine Reaktion gezeigt haben", freute sich Lee über die Aufholjagd. Jason Pinizzotto (28., 38.) und Vincent Schlenker (30.) sorgten für den 3:3-Ausgleich. Im letzten Abschnitt stellten die Westsachsen die Weichen zum Sieg: Vincent Schlenker (48.) und Bernhard Keil (50.) waren jeweils nach kluger Vorarbeit von Routinier Ivan Ciernik erfolgreich. Den Selber Wölfen gelang durch Dennis Schiener nur noch eine Ergebniskosmetik (54.). Durch die Ausfälle von Patrick Pohl und Mark Lee ist André Schietzold (wieder einmal) von der Abwehr in den Sturm gerückt.

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