Emotionales Finale im Sachsenpokal

Triumphe und Tränen gab es für die Hip-Hop-Tänzer der TSG Rubin Zwickau in Chemnitz. Die Gründe dafür waren vielfältig.

Zwickau.

Mit vier Gesamtsiegen ist am Samstag der Sachsenpokal (Hip Hop und Videoclip Dancing) für die Tanzsportgemeinschaft Rubin Zwickau in Chemnitz zu Ende gegangen. Der Sportliche Leiter des Vereins, Mario Tischler sprach nach dem Finale einerseits von "fantastischen Leistungen". Er ermunterte aber auch die Teams, für die keine Bestnote heraussprang. "Beim Tanzen geht es nicht nur um Medaillen und Pokale. Wichtig ist vor allem der Spaß", sagte er.

Der war in Chemnitz vor allem den Rubin-Kindern anzusehen. In dieser Kategorie gingen alle Gesamtsiege nach Zwickau. Bei den Formationen freuten sich CandyBlast und die Little Dragonflies über einen Doppelsieg. Auch bei den Duos gingen der erste und der zweite Platz an die TSG Rubin: Leni Körner und Lia Müller hatten die Nase vor Silvia Nikolova und Sofia Christin Schaller vorn. Darüber hinaus ließ Anika-Sophie Gehrisch im Solo-Wettbewerb der Konkurrenz keine Chance. Sie hatte zuvor auch schon in Zwickau und in Grimma gewonnen.

Bei den Jugendlichen glänzte vor allem Kavita Hahn, die es im Solo ebenfalls zu ihrem dritten Sieg und damit zum souveränen Erfolg in der Sachsenpokalwertung schaffte. Halime Sadikov und Neele Lilly Theilig belegten die Plätze 3 und 4. Bei den Duos schafften es Sally Jokisch und Jolina Wendler sowie Maxi Bieräugel und Neele Lilly Theilig in der Pokalwertung auf den zweiten und den dritten Rang. Turbulent wurde es im Wettbewerb der kleinen Gruppen (bis sieben Tänzer), oder besser gesagt danach. Durch eine falsche Eingabe ins Wertungssystem wurde das Ergebnis kurz nach der Siegerehrung revidiert. Leidtragender war das Zwickauer Team M.I.D., dem zunächst Platz 1 zugesprochen wurde. Es kam im korrigierten Resultat auf Platz 5. Dafür rückte die zweite Rubin-Mannschaft (Outright Ownage) auf den Bronzerang. Kein Wunder also, dass es einige Tränen gab.

Bei den Formationen wurde es dann ähnlich emotional. Das Zwickauer Team Skyrocket kam in Chemnitz wie im Sachsenpokal auf Platz 2. Das Ergebnis war aber zweitrangig, da es der letzte gemeinsame Auftritt war. Durch Abitur und Ausbildung trennen sich die Wege zumindest tänzerisch. Allen Beteiligten standen Tränen in den Augen. Die beiden anderen Formationen Wild Rubies und The NoNames rundeten als Dritt- und Viertplatzierte das gute Abschneiden ab. (bripi/tyg)

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...