Entscheidungen bereits gefallen

Bei der SSV Fortschritt Lichtenstein wurde die Beachvolleyballserie fortgesetzt. Die Gesamtsieger stehen bereits fest.

Lichtenstein.

Die zweite Runde der Lichtensteiner Beachvolleyballturniere ist gespielt und mit Blick auf die Gesamtsiege sind die Weichen vor den abschließenden Wettkämpfen am 11./12. August bereits gestellt.

Im Mixed-Wettbewerb stellen Caroline Kresse und Marcell Tóth aus Erfurt das Maß aller Dinge dar. Sie setzten sich im Endspiel gegen Anne-Katrin Dietz (Leipzig) und Lutz Mertens (Chemnitz) durch. Da sie bereits das erste Turnier im Juni gewannen, können sie beim letzten Wettbewerb auf der Lichtensteiner Beachvolleyballanlage aller Voraussicht nach den Gesamtsieg holen. "Es macht Spaß, ihnen zuzusehen. Sie sind einfach hervorragend eingespielt und zeigen sogar beim Beachvolleyball Spielzüge. Das kennt man sonst ja eher aus der Halle", sagte Organisator Sascha Grieshammer über die starken Leistungen der Gäste aus Erfurt, bei denen Caroline Kresse im Finale nach einem insgesamt reichlich neun Stunden dauernden Turniertag nicht nur dem Gegner, sondern auch Krämpfen trotzte. Beste Vertretung aus Sicht des Gastgebers Fortschritt Lichtenstein war das Duo Franziska Schubert und Daniel Burkhardt. Claudia Kröber und Christian Wimmer von Fortschritt Lichtenstein hatten diesmal etwas Pech in der Hauptrunde und belegten am Ende nur Rang elf, nachdem sie beim ersten Turnier im Juni als Zweite geglänzt hatten und noch auf die Gesamtwertung hoffen durften.

Bei den Damen sieht es für Claudia Kröber dagegen gut aus. Zusammen mit Franziska Schubert gewann sie auch das zweite Turnier vor Katharina Zeißig und Thea Rose aus Jena sowie den Dresdnerinnen Samantha Kunze und Lilli Steinbock. "Am Anfang hatten wir ein paar Probleme, aber dann lief es richtig gut", sagte Claudia Kröber. Im Finale zwickte es dann zwar etwas im Rücken, doch auch eine der Gegnerinnen war nach dem langen Volleyballtag angeschlagen. Dass die Wettkämpfe reichlich neun Stunden dauern, ist laut Sascha Grieshammer nicht unüblich. "Bei anderen Veranstaltungen geht es noch länger. Wir hatten unseren Spielplan eigentlich gut im Griff", sagte er. Wichtig ist ihm ein Spielmodus, bei dem alle Teams mindestens fünf Partien absolvieren, damit sich die Anreise und das Startgeld auch lohnen.

Durch die gute Resonanz tragen sich die Wettbewerbe, die so auch zur Finanzierung der unter Vereinsregie gebauten und betriebenen Beachvolleyballanlage beitragen. Nur die Männerturniere musste Fortschritt Lichtenstein streichen, da das Interesse nicht groß genug ist.

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