Erfolg ist kein Befreiungsschlag

Die Damen des HC und Männer der HSG haben in der Handball-Verbandsliga gewonnen. Richtig freuen kann sich nur ein Team.

Glauchau/Hohenstein-E..

Der Zweikampf an der Tabellenspitze der Handball-Verbandsliga West zwischen den Damen des HC Glauchau/Meerane und dem HSV Mölkau-Die Haie geht weiter. Mit dem 23:17 (12:10)-Erfolg gegen den Zwönitzer HSV steht die Mannschaft aus Glauchau und Meerane wieder auf Platz eins. Die Haie sind nach der 25:40-Klatsche gegen den Leipziger SV Südwest auf Rang zwei gerutscht. Der HC bleibt damit in der Rückrunde ungeschlagen, hat alle sechs Partien gewonnen.

In der ersten Halbzeit haben sich die Gastgeberinnen schwer getan. Die Mannschaft von Trainer Björn Fröhlich lag zwischenzeitlich mit drei Toren zurück. Bis zur 24. Minute rannte der HC einen Rückstand hinterher, danach wurde es besser. In der 40. Minute stand dann ein 18:11 auf der Anzeigetafel in der Meeraner Kar-Heinz-Freiberger-Halle. Doch der gute Lauf hatte keinen Bestand. Erneut haben die Gastgeberinnen nachgelassen und es wurde eine Partie auf Augenhöhe. "Auf die Abwehr ist Verlass, aber im Angriff gibt es Steigerungspotenzial. Dadurch haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht", sagte Fröhlich. Beste Werferin beim HC war KatrinHöhnemitachtToren. Die Handballer der HSG Sachsenring haben in der Verbandsliga West den zwingend nötigen Sieg gegen den VfL Waldheim erspielt. Doch das 28:22 hilft der Mannschaft aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenten im Abstiegskampf nur bedingt weiter. "Es wird richtig schwer", sagt Trainer Thomas Sabin, der am Sonntag eine gute Leistung seines Teams sah.

Waldheim legte zwar mit dem ersten Tor vor, aber danach zog die HSG auf 4:1 davon (9.). Die Abwehrreihe und vor allem Torhüter Martin Rottluff, der ein sehr starkes Spiel zeigte, konnten überzeugen. Im Angriff wurden aber zu viele Chancen vergeben, sodass es bis zum 8:8 (23.) ausgeglichen blieb. Danach setzten sich die Gastgeber vor 130 Zuschauern bis zur Pause auf 14:9 ab.

Nach dem Seitenwechsel hatte die HSG die Partie im Griff und ließ die Gäste maximal auf drei Tore Abstand herankommen. Im Angriff wurde mit Druck gespielt, was gute Chancen für die Spieler auf den Halbpositionen brachte. Christian Borck war endlich wieder treffsicher und verwandelte achtmal. Samuel Sonntag und Dirk Schwalbe auf den Außenposition trafen jeweils fünffach. Mit den insgesamt vier ungenutzten Strafwürfen und weiteren vergebenen Möglichkeiten wäre der Sieg für die Gastgeber noch deutlicher ausgefallen.

Die HSG Sachsenring ist mit 11:21 Punkten Neunte, zwei Zähler vor dem Vorletzten HSG Neudorf/Döbeln II.

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