Erst in der Rückrunde ging es aufwärts

Die erste Damenmannschaft des FV 1925 Glauchau-Rothenbach spielt auch in der kommenden Saison auf dem Feld in der 2. Bundesliga. Sie hat die Vorgabe des Trainers nach 16 Spielen erfüllt.

Rothenbach.

Einen Platz im Mittelfeld hatte Karl-Peter Krey, Trainer der ersten Damenmannschaft des FV 1925 Glauchau-Rothenbach, am Ende der Feldsaison in der 2. Bundesliga Süd angepeilt. Der ist es dann auch geworden. Das Team schaffte Rang fünf unter neun Teams.

Vor dem letzten Spieltag war die Mannschaft aus dem Glauchauer Ortsteil Rothenbach noch Vierte. Sie hatte spielfrei und musste tatenlos zusehen, wie der ASV Veitsbronn I mit zwei Siegen, unter anderem gegen den Tabellenführer TV Unterhaugstett, noch vorbeizog. "Damit haben wir nicht gerechnet", zeigte sich Krey überrascht. Zufrieden sei man dennoch. Von Anfang an war es laut Krey klar, dass es eine schwere Serie wird. Die ersten drei Teams, TV Unterhaugstett, TG Landshut, TSV Schwieberdingen, sowie der Siebte TSV Gärtringen haben schließlich allesamt Erstbundesligaerfahrung. So verwundert es auch nicht, dass die Glauchauerinnen lange und hart um das Erreichen ihres Saisonziels kämpfen mussten. Erst an ihren letzten beiden Spieltagen hat der FV 1925 I mit drei Siegen in vier Partien die Platzierung gesichert. Zum Ende der Hinrunde war man noch Siebter. Nach allen 16 Begegnungen können die Damen 30:30 Sätze und 16:16 Punkte vorweisen. Das bedeutet eine ausgeglichene Bilanz von jeweils acht Siegen und Niederlagen.

Das wurde immerhin als Aufsteiger geschafft. Bemerkenswert: Die Damen spielen als eine von wenigen Mannschaften Deutschlands auf dem Feld und in der Halle 2. Bundesliga. In den zurückliegenden drei Jahren wurde die Hallensaison immer als Dritter oder Vierter beendet. Entscheidend für die Endplatzierung im Freien war laut Trainer die Steigerung in den Rückspielen. "Die Mannschaft hat sich immer mehr zusammengefunden, und auch die Rollenverteilung zwischen Angriff, Zuspielerinnen und Abwehr hat zunehmend besser funktioniert. Das hat eine ganze Halbserie gedauert", blickt Krey zurück. Ein weiteres Erfolgsrezept sei gewesen, dass sich Neuzugang Lena Dieterle, sie kam vom VfL Stuttgart-Vaihingen, gut integriert hat.

Die Staffel sei sehr ausgeglichen gewesen. Bei einer weiteren Niederlage an den letzten beiden Spieltagen hätte es auch nach unten gehen können. Nun ist der Blick voraus auf die bevorstehenden Punktspiele in der Halle gerichtet. Da warten teilweise die gleichen Gegner wie auf dem Feld. Den Damen wird somit wieder viel abverlangt. Fahrtstrecken von rund 500 Kilometern stehen oft an. Mitunter sind die Spielerinnen schon um sechsUhr auf der Autobahn unterwegs, um dann 11 Uhr aufzulaufen.

Nach den guten Platzierungen in den vergangenen Jahren wird es diesmal schwerer. "Für uns geht es um den Klassenerhalt", sagt Krey voraus. Mit Lena Dieterle, Toni Völkel und Spielführerin Bianca Kruck stehen drei wichtige Spielerinnen nicht mehr im Kader des FV 1925 Glauchau-Rothenbach.

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