Ex-Zwickauer in Reichenbach aktiv

Der Sachsenpokal-Ausflug ins Vogtland bescherte den Anhängern der Rot-Weißen ein Wiedersehen mit einigen alten Bekannten.

Reichenbach.

Ein Wiedersehen mit einer Vielzahl von Spielern, die einst beim FSV Zwickau kickten, gab es am Sonntag in Reichenbach, als sich die Vogtländer und die Rot-Weißen im Sachsenpokal gegenüberstanden. Insgesamt zehn Spieler der Gastgeber trugen von der Jugend bis zur ersten Mannschaft einmal das Zwickauer Trikot.

Bereits seit 2009 spielen Robert Demmler und Robert Nötzel für die Vogtländer. Gegen den FSV führte Demmler als Kapitän die Reichenbacher Mannschaft an. "Für uns war es ein super Spiel. Ich denke, als Sachsenligist haben wir uns ordentlich verkauft. Bevor ich vor sieben Jahren nach Reichenbach wechselte, habe ich in der Saison 2008/09 einige Oberligaspiele für den FSV bestritten", erinnert sich der Abwehrspieler. Torhüter Michel Bößneck ist einer der jüngsten Spieler im aktuellen Reichenbacher Aufgebot. "Unsere Mannschaft hat in der Defensive gut gearbeitet und nur wenige Chancen des FSV zugelassen. Durch einen Standard sind wir in Rückstand geraten, aber nach dem 0:1 nicht eingebrochen. Mit dem 1:4 können wir leben", sagte Bößneck. Der 20-Jährige hat das DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV sowie die Nachholbegegnung gegen den 1. FC Magdeburg gesehen. "Ich hätte nicht gedacht, dass an einem Donnerstag fast 8000 Zuschauer kommen würden. Bei der Stimmung können die FSV-Fans noch zulegen. Es ist eine schöne moderne Arena in Eckersbach geworden", sagt er.

Erst seit Donnerstag gehört auch der frühere Kapitän des aufgelösten FSV II, Maik Strobel, zum Reichenbacher Kader. "Der Wechsel hat sich kurzfristig ergeben. Der sportliche Anspruch, noch einmal Sachsenliga zu spielen, ist sehr reizvoll. Ich hatte erst einmal mit der Mannschaft trainiert. Gleich gegen den FSV aufzulaufen, ist umso schöner gewesen. Die zwei Standards, die zu Toren führten, das Tempo und die Zweikampfhärte sind der Unterschied zu uns gewesen", meinte der 30-Jährige. "Gegen Magdeburg war ich schon im neuen Stadion. Es ist das Beste, was der Stadt und Region passieren konnte. In Zwickau und Umgebung herrscht eine riesige Euphorie. Von der positiven Stimmung war ich überrascht", schildert Maik Strobel seine Eindrücke.

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