Favoritenrolle in der Landeshauptstadt

Während sich die Volleyball-Frauen aus Lichtenstein für die Rückrunde positionieren wollen, brauchen die Männer aus St. Egidien dringend Punkte.

Volleyball, Regionalliga Damen: Im vorletzten Punktspiel des Jahres haben sich die Regionalliga-Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein auswärts beim Dresdner SC II viel vorgenommen. Denn trotz der Niederlage beim Tabellenführer in Erfurt am vergangenen Wochenende hatte Lichtenstein gezeigt, dass viel Potenzial im Team steckt. "Nun müssen wir im neunten Auswärtsspiel der Saison wieder punkten und möglichst beim Heimspiel kurz vor Weihnachten nachlegen. Dann hätten wir alle Erwartungen erfüllt und können uns auf eine Rückrunde freuen, in der wir auch vor uns platzierten Teams zu Hause Niederlagen beibringen wollen", umreißt Trainer Jan Pretscheck das Ziel.

Die Reserve des Bundesligisten Dresdner SC, die mit 13 Punkten aktuell Platz sieben belegt, sollte für die Lichtensteinerinnen zu schlagen sein. Denn die Fortschritt-Damen, die derzeit mit 18 Punkten Tabellenfünfte sind, hatten das Hinspiel im September klar bestimmt und mit 3:0 gewonnen. Das Rückspiel in Dresden wird in der DSC-Trainingshalle an der Magdeburger Straße 12 ausgetragen und beginnt am Sonntag um 14 Uhr. Volleyball, Sachsenliga Herren: Zwei wichtige Heimspiele stehen für die Volleyballer der SSV St. Egidien auf dem Programm. Die Mannschaft um Spielertrainer Michael Albert ist mit drei Punkten Vorletzter und braucht dringend Zählbares. Zu Gast sind am Samstag die Teams von Tabellendritten Chemnitz-Harthau (12 Punkte) und Schlusslicht TU Dresden II (2).

"Wir haben viele angeschlagene Spieler, es wird nicht einfach", blickt Albert auf den Heimspieltag voraus. Gegen die Harthauer kann St. Egidien als klarer Außenseiter frei aufspielen. Beide Teams kennen sich gut, zuletzt hatten die Chemnitzer in Testspielen die Nase vorn. Gegen die Dresdner-Reserve, die in dieser Saison offenbar auch aus personellen Gründen bisher überraschend schwach spielt, ist der Druck dagegen größer. Denn drei Punkte sind in der Partie eigentlich Pflicht. "Wir müssen uns endlich wieder als ein richtiges Team präsentieren, dann haben wir gute Chancen auf das wichtige Erfolgserlebnis", sagt Albert, der auf der Bank mit Steffen Seifert wieder einen Routinier als Unterstützung hat. Das Spiel in der Sporthalle am Glauchauer Krankenhaus beginnt am Samstag, 14 Uhr.

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