Fortschritt-Damen triumphieren

In der Regionalliga Ost haben die Lichtensteiner Volleyballerinnen mit dem achten Saisonsieg ihren dritten Platz gefestigt.

Lichtenstein.

Die Volleyballerinnen des SSV Fortschritt sind erfolgreich ins Jahr 2019 gestartet. In der Regionalliga Ost erspielte Lichtenstein gegen den USV Vimodrom Volley Jena einen ungefährdeten 3:0 (25:19, 25:15, 25:21)-Heimsieg.

"Für das erste Spiel nach einer so langen Pause war das in Ordnung", sagte Trainer Jan Pretscheck nach der Partie. Um die schon mehrfach von Kniebeschwerden geplagte Sophie Philipp zu entlasten, wurde mit Julia Rudolf eine zweite Libera aufgeboten. Normalerweise spielt sie auf der Mitte, wo mit Ulrike Voss eine weitere Spielerin fehlte. Dadurch bekamen mit Kristin Lau und Helena Lohße zwei junge Spielerinnen größere Einsatzzeiten und kamen im Verlauf der Partie immer besser zurecht. Fortschritt spielte insgesamt überzeugend und gewann den ersten Satz mit 25:19. Im zweiten Durchgang steigerte sich die Mannschaft kontinuierlich und konnte auch mit mutigen Aufschlägen überzeugen. Hinzu kam ein variables Angriffsspiel, was mit einem 25:15-Satzerfolg belohnt wurde. Im dritten Satz schlichen sich einige Nachlässigkeiten ein, wodurch die Gäste aus Jena lange Zeit mithalten konnten. Es entwickelten sich umkämpfte Ballwechsel, bei denen beide Teams in der Abwehr verbissen kämpften. Beim Stand von 19:18 nahm Jan Pretscheck eine Auszeit und schwor das Team für die Schlussphase ein, denn der Satz sollte keinesfalls abgegeben werden. Das klappte auch, und nach einem 25:21 konnte gejubelt werden.

Mit dem Sieg festigten die Fortschritt-Damen Rang drei und wollen den am kommenden Samstag im nächsten Heimspiel gegen den unmittelbaren Verfolger, VC Olympia Dresden II, verteidigen.

In der Sachsenliga haben die Volleyballdamen des SSV Fortschritt Lichtenstein II beim VC Olympia Dresden III mit 3:0 gewonnen. Mit veränderter Aufstellung hatten die Fortschritt-Damen beim Dresdner Nachwuchs, der sich im Vergleich zur Hinrunde deutlich gesteigert hatte, im ersten Satz einige Mühe. Ein eigener Vorsprung von fünf Punkten wurde verspielt, aber nach einer langen Zitterpartie mit Satzbällen für beide Teams gelang Lichtenstein doch noch ein 32:30-Satzerfolg. Danach bekam die Mannschaft von Trainer Sascha Grieshammer die Partie in den Griff und gewann die beiden nächsten Sätze souverän mit 25:14 und 25:15, womit der Mittelfeldrang gefestigt wurde. Ob es weiter nach oben gehen kann, entscheidet sich am kommenden Samstag in den Heimspielen gegen Dresden-Mickten und Dippoldiswalde.

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