Fortschritt: Kampfbetont zum Heimsieg

Fußball-Landesklasse: VfB Empor gegen Chemnitz

Lichtenstein.

Am 12. Spieltag der Fußball-Landesklasse West trifft die SSV Fortschritt Lichtenstein (9.Platz/15 Punkte) am Sonntag zu Hause auf den VfB Mühltroff (14./8). Auf dem Papier sind die Gastgeber favorisiert. "In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wir müssen - wie schon gegen Klaffenbach vergangene Woche - eine kampfbetonte Spielweise abrufen", sagt SSV-Trainer Mirko Ullmann. Die Punktausbeute der Lichtensteiner vor heimischen Publikum ist in dieser Saison mit vier Zählern aus fünf Spielen alles andere als üppig. "Mühltroff hat diese Saison schon einige gute Ergebnisse gegen starke Gegner geholt. Wir müssen eine gute Balance zwischen Härte und Spielerischen finden", so Ullmann. Personell läuft sein Team auf dem Zahnfleisch. "Das wird Mühltroff allerdings egal sein und für uns ist das auch keine Ausrede. Wir wollen das Spiel gewinnen", sagt Ullmann.

Spitzenreiter VfB Empor Glauchau ist nach fünf Siegen in Folge in einer blendenden Verfassung. Dazu sind sie das heimstärkste Team der Liga. Am Sonntag ist der Vorletzte TSV Ifa Chemnitz zu Gast. Doch Glauchaus Trainer Lutz Wienhold warnt davor, den Gegner zu unterschätzen: "Der Tabellenplatz täuscht über die eigentliche Form von Ifa hinweg. Sie haben gegen Marienberg ein sehr gutes Spiel gemacht und nur unglücklich verloren. Wir sind gewarnt und werden das Spiel nicht leichtsinnig angehen."

Der Meeraner SV (11./14) muss am Samstag nach Chemnitz zum VfB Fortuna (5./18) reisen. Die 0:4-Niederlage aus dem Derby gegen Glauchau ist bereits abgehakt. "Wir haben das im Training angesprochen und wissen, dass wir das besser können. Sowohl im Spiel mit als auch gegen den Ball. Wie die Mannschaft das im Endeffekt verstanden hat, wird sich am Samstag zeigen", sagt MSV-Trainer Julius Michel.

Ein schwere Auswärtsspiel hat auch der Oberlungwitzer SV (10./14) vor sich, der am Sonntag beim FSV Motor Marienberg (2./24) antritt. Die Erzgebirger sind für ihre robuste Spielweise bekannt. "Marienberg ist ein wirklich unbequemer Gegner Mit einem Punkt wäre ich da sehr zufrieden", sagt OSV-Trainer Frank Wüstner, der in der Trainingswoche die 0:2-Niederlage seines Teams gegen Reichenbach aus den Köpfen bekommen musste. (erbe/mpf)

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