Fortschritt nutzt die Vorlagen

Lichtensteins Fußballer sind in der Landesklasse nach einem 3:0-Heimsieg in der Tabelle geklettert. Meerane schrammte in Marienberg knapp an drei Zählern vorbei.

Lichtenstein/Meerane.

Während die SG Handwerk Rabenstein in der Fußball-Landesklasse nach dem 4:1-Sieg in Annaberg ihre Tabellenführung auf sieben Punkte ausbauen konnte, haben sich die Verfolger am Wochenende schwer getan. Mit Ausnahme des SSV Fortschritt Lichtenstein, der durch den 3:0 (0:0)-Heimerfolg über den SVTanne Thalheim die Vorlagen der Konkurrenz nutzte. Mit 36 Zählern schoben sich die Lichtensteiner auf Rang 4 und sind nur noch einen Punkt von Lok Zwickau (1:2 gegen Schneeberg) und zwei Zähler von Fortuna Chmenitz (0:2 in Oelsnitz) entfernt. Außerdem profitierte der SSV vom 3:3 (1:1) des Meeraner SV beim bisherigen Vierten SV Motor Marienberg.

Lichtenstein startete druckvoll in die Partie. Pierre Börner zielte früh im Spiel knapp über das Tor, danach zwang Rico Bär den Gäste-Torwart per Distanzschuss zu einer Glanzparade. Doch dann verflachte die Partie etwas, ehe Thalheim in der 30.Minute per Freistoß zum ersten Mal ein Ausrufezeichen setzte. SSV-Torwart Sebastian Schubert kratzte den Schuss aber aus dem kurzen Eck. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang begann der SSV erneut druckvoll und ging durch Pierre Börner in Führung. Nach guter Einzelleistung traf er ins lange Eck. Die Hausherren blieben am Drücker und stellten nur kurze Zeit später auf 2:0. Diesmal traf Abwehrchef Toni Schmidt aus Nahdistanz. Thalheim schaltete nicht ab und hatte zwei gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Diese wurden aber vergeben, stattdessen jubelte wieder der SSV. Erneut traf Börner aus Nahdistanz (68.). Danach brachte Lichtenstein den Sieg ohne Probleme über die Zeit.

Beim Spiel des Meeraner SV bei Motor Marienberg war dagegen bis zum Schluss Spannung geboten. "Nach dem 3:2 hatte ich eigentlich ein gutes Gefühl", so der Meeraner Trainer Julius Michel. Auf der Zielgeraden brachte Sebastian Simon die Gäste in der 88. Minute nach einem schönen Schnittstellenpass in Führung. Doch Marienberg bekam noch einen Elfmeter. "Der war absolut berechtigt", sagte Michel.

Bereits in der 3. Minute brachte Julian Rudolph die Meeraner erstmals in Führung. "Danach waren wir zu passiv, hatten zu wenig Ballbesitz und Entlastung", erklärt Michel. Folgerichtig kassierten sie in der 35. Minute den Ausgleich. Das 2:1 für die Gastgeber resultierte aus einem Missverständnis der Meeraner Innenverteidiger, den Anton Schnabel nach Einzelaktion postwendend egalisierte. Nach der Führung durch Simon blieb Kenny Schmidt vom Punkt eiskalt und durchkreuzte den Plan der Meeraner, endlich einen Sieg gegen ein Top-5-Team einzufahren. "Vielleicht haben wir uns das ja für nächste Woche aufgehoben", sagt Michel mit einem Lachen. Gegner am kommenden Sonntag ist der neue Tabellenvierte aus Lichtenstein.

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