Fortschritt sticht Erfurt mit Spielwitz aus

Die Volleyballerinnen aus Lichtenstein haben sich bei ihrem Heimspiel nicht verunsichern lassen. Der Abstiegskampf in der Regionalliga bleibt weiter hart umkämpft.

Lichtenstein.

Mit einem am Ende souveränen 3:1-Erfolg gegen das Schlusslicht SWE Volley Team II aus Erfurt haben sich die Regionalliga-Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein am Samstag in die Weihnachtspause verabschiedet. "Wir haben endlich gezeigt, dass wir auch zu Pflichtsiegen in der Lage sind", sagte Trainer Sascha Grieshammer. Vom Gesamtkader fehlten ihm zwar fünf Spielerinnen, dennoch hatte er zehn Aktive zur Verfügung, die ihre Sache gut machten.

Im ersten Satz schrumpfte eine zwischenzeitliche Führung von zehn Punkten zwar noch etwas, doch am Ende hieß es 25:20 für Lichtenstein. Im zweiten Satz wollte es nicht so recht klappen. Beim 10:13 und wenig später beim 12:18 sah sich Grieshammer aufgrund vieler Annahme- und Abstimmungsfehler zu Auszeiten veranlasst. Die Lichtensteinerinnen kämpften sich auf 17:18 zurück, doch die Fehlerquote stieg danach wieder an und der Satz ging mit 19:25 verloren.

Während die Fortschritt-Frauen in früheren Spielen in ähnlichen Situationen die Verunsicherung nicht ablegen konnten, klappte das diesmal umso besser. Der Auftakt in den dritten Satz war optimal. Beim Stand von 10:2 für die Gastgeberinnen nahm der Erfurter Trainer schon die zweite Auszeit, doch auch die nützte nichts. Über einen 17:5-Zwischenstand steuerte Fortschritt einen 25:8-Satzerfolg an.

Ähnlich souverän wurde auch der vierte Satz gestaltet und mit 25:13 gewonnen. "Entscheidend waren unseren starken Aufschläge", sagte Spielführerin Claudia Krasselt. Trainer Grieshammer sah zudem viel mehr Cleverness und Spielwitz bei seinem Team. Damit konnten die athletisch überlegenen, aber zeitweise sehr verunsicherten Erfurterinnen verdient in die Schranken gewiesen werden.

Fortgesetzt wird die Saison am 18. Januar. Dann bestreiten die Lichtensteinerinnen, die mit elf Punkten Tabellenachter sind, das Heimspiel gegen den unmittelbaren Verfolger aus Reichenbach (8 Punkte). Im Hinspiel gab es beim Aufsteiger nach einer schwachen Leistung eine 1:3-Niederlage. "Die war wirklich ärgerlich. Dort hätten wir mehr holen müssen. Deshalb muss im Heimspiel unbedingt ein Sieg her", sagte Sascha Grieshammer. Ansonsten dürfte es im ohnehin schweren Abstiegskampf noch komplizierter werden. Die bisher erspielten elf Punkte sind laut Grieshammer in Ordnung, allerdings wurde auch der eine oder andere mögliche Zähler liegen gelassen.

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