Fraureuth gewinnt das Derby

In der Bezirksliga haben die Handballerinnen aus Langenhessen/Crimmitschau einen großen Kampf geboten. Eine rote Karte und eine Verletzung war am Ende aber nicht zu verkraften.

Langenhessen/Fraureuth.

Die letzten zehn Minuten, sie haben den Favoritinnen gehört. Statt die HSG Langenhessen/Crimmitschau nochmals herankommen zu lassen, ließen die Handballerinnen des HCFraureuth in ihrem letzten Saisonspiel der Bezirksliga nichts mehr anbrennen. Eine 20:18-Führung bauten sie zum 29:20-Endstand aus und feierten einen Auswärtssieg. Zur Pause lagen noch die Gastgeberinnen mit 12:11 in Front.

Beide Teams starteten couragiert ins Derby. Die HSG ging zunächst mit 4:1 in Führung, doch die Fraureutherinnen schlugen schnell zurück. Die Mannschaften schenkten sich nichts und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit vielen Führungswechseln. Die Gäste ließen einige Chancen aus - doch auch bei der HSG lief nicht alles zusammen - und erlitt in der 21. Minute eine Schwächung ihrer Durchschlagskraft. Nach ihrer dritten Zeitstrafe wurde Franziska Stolle vom Platz gestellt.

Nach der Pause erspielte sich Fraureuth mit zunehmend besserer Defensivarbeit Vorteile. Fraureuth nutzte die Chancen nun clever, während die HSG-Abschlüsse zunehmend am Pfosten und der Latte landeten oder zur Beute für HC-Torfrau Ines Wenzel wurden. Nach einem Treffer von Anne Walther führten die Gäste in der 42. Minute mit 18:14. Die Gastgeberinnen kämpften sich nochmals auf 18:20 heran (50. Minute), doch dann verletzte sich mit Ulrike Heinrich die beste HSG-Werferin. Bis zum Spielende gelangen Langenhessen/Crimmitschau nur noch zwei Treffer.

Mit 16:22 Punkten aus 19 Spielen steht die HSG auf Rang 9 der Tabelle, während der HC mit 27:13 Zählern auf Rang 2 steht. Die Fraureutherinnen haben ihre Saison bereist beendet und am letzten Spieltag spielfrei. Dennoch werden sie das abschließende Spiel der HSG am 28. April verfolgen - und ihnen die Daumen drücken. Denn die HSG tritt bei Chemie Zwickau (3. Platz/26:12 Punkte), die den HC mit einem Sieg noch von Rang 2 verdrängen können. (iw/ewer)

Statistik HSG: Hermann, Ruderisch Kolbe; Mühlmann, Jetschke, Heinrich (8/2), Preussler (2),Zill (2), Stachula (1),Büttner, Fiedler (3/1), König (3), Vogel (1), Stolle. HC: Wenzel; Hochmut, Jungnickel (2), Walther (5/2), Radau (5/3), Kleinfeld (7), Erler (2),Schmidt (2), Gebhardt (4),Knipping (2).

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